EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

27.10.2006 "Da möchte man noch mal Kind sein!" - Kindergartenneubau in Gutach fertiggestellt

Im neuen Kindergarten in Gutach konnte Ende Oktober nach rund einem Jahr Bauzeit Einweihung gefeiert werden. Damit fand ein viel beachtetes "Beispiel für bürgerlichen Gemeinsinn", so Kindergartenpatin Dr. Birgit von Ungern-Sternberg, seinen Höhepunkt.


Das ganze Dorf Gutach hatte in den vergangenen Monaten mit Geldspenden und ehrenamtlicher Mitarbeit dazu beigetragen, den Kindergartenneubau zu verwirklichen. Auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau hatte sich in dieses Projekt durch die Spende des gesamten Bauholzes eingebracht.
 

"In Verantwortung für unsere Kinder, Zukunft und Natur" lautet die Inschrift auf einer Tafel, die im Eingangsbereich des Kindergartens angebracht ist und die an die Holzspende der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau erinnern soll. Vorstand Ingo Strugalla ging in seinem Grußwort noch einmal auf die Beweggründe für diese großzügige Spende ein: Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau fühle sich nicht zuletzt aufgrund ihrer fast 450jährigen Geschichte verpflichtet, auch für zukünftige Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Aus diesem Grund habe man dieses Projekt, bei dem der natürliche, einheimische Baustoff Holz in großem Stil verwendet wurde, unterstützt. Dadurch wurden außerdem lange Transportwege vermieden. Die Stiftung hoffe, dass auch zukünftige Bauherren diesem Beispiel folgen und damit der Holzabsatz über die Region Mittlerer Schwarzwald hinaus gefördert werden könne.


Der neue, eingeschossige Kindergarten ist für 100 Kinder ausgelegt und bietet zusätzlich zu den vier Gruppenräumen noch Räume für verschiedene Themenbereiche (Gymnastikraum, Werkraum, Musikraum usw.)
 

 

Nach der feierlichen Einweihung durch Pfarrer Rudolf Berger und seinen katholischen Amtsbruder Gerhard Koppelstätter ließen die Kinder vor dem Kindergarten Luftballons mit dem Logo der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau steigen, und brachten so ihre Freude über ihr neues Zuhause zum Ausdruck.


 

29.09.2006 Evangelische Stiftung Pflege Schönau erwirbt Immobilienpaket

Sireo Real Estate GmbH begleitet Immobilieninvestition der Stiftung und übernimmt Asset Management Auftrag 

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau hat ein Paket von sechs Büroimmobilien mit einer Gesamtmietfläche von ca. 20.000 m² erworben. Der Hauptanteil des Portfolios liegt in guten bis sehr guten Lagen an attraktiven Investitionsstandorten wie Hamburg und Berlin. Verkäufer dieses Portfolios ist ein von der Difa AG verwalteter Spezialfonds, an welchem die Stiftung bislang als Anteilseignerin beteiligt war. 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Heidelberg, die das Immobilienvermögen der Evangelischen Landeskirche in Baden verwaltet. Dieses Vermögen gliedert sich in die Bereiche Forstwirtschaft, Erbbau und Pacht und beinhaltet außerdem das Management eines überwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Portfolios an den Hauptstandorten Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und im Raum Freiburg.


Stiftungszweck ist vor allem die Unterhaltung von 85 Kirchen und 44 Pfarrhäusern, die über ganz Baden verteilt liegen. Insgesamt 90 Mitarbeiter verwalten dieses Vermögen am Hauptsitz in Heidelberg und Büros in Mosbach und Freiburg.

 

Sireo Real Estate GmbH aus Heusenstamm führte für Stiftung die käuferseitige Due Diligence durch und übernimmt das Asset Management für das Portfolio, inklusive aller Vermietungs- und Vermarktungsdienstleistungen. Sireo setzte sich im Rahmen eines Auswahlverfahrens gegen nationale Mitbewerber durch. Die Mandatsvergabe ist ein Schritt zur weiteren Professionalisierung der Immobilienaktivitäten der Stiftung.
 

Sireo Real Estate GmbH ist mit derzeit 12,2 Mrd. EUR Assets under Management einer der großen institutionellen Asset Manager in Deutschland und Europa. Mit konsequentem Fokus auf kapitalmarktkonforme Immobilienstrategien werden internationale Portfolios und Fonds gesteuert. Seit der Gründung im Jahre 2001 wurden mit rund 320 Mitarbeitern über 1.500 Immobilientransaktionen mit einem Gesamtvolumen von über 4,6 Mrd. EUR umgesetzt.

24.09.2006 Das Erbbaurecht als Alternative zum Grundstückskauf

Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei und Evangelische Stiftung Pflege Schönau mit gemeinsamem Stand bei der Immobilienmesse Heidelberg

 

"In Zeiten steigender Grundstückspreise eine Alternative für bauwillige junge Familien aufzuzeigen": Das war das Anliegen des Gemeinschaftsstandes der Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei und der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau auf der 2. Immobilienmesse der Sparkasse Heidelberg am 23. und 24. September 2006.

 

In der Metropolregion sind die Grundstückspreise so hoch, dass für viele Familien die Finanzierung eines Eigenheims nicht mehr zu schultern ist. Hier bietet das Erbbaurecht eine interessante und kostengünstige Alternative.


Grundsätzliche Informationen rund um das Erbbaurecht sowie die  Grundstücksangebote in vielen attraktiven Lagen wurden von den Messebesuchern mit großem Interesse aufgenommen. 


Auch die Tatsache, dass sich die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei und die Evangelische Stiftung Pflege Schönau gemeinsam präsentieren, wurde durchweg positiv aufgenommen und sollte nach Meinung aller Beteiligten bei der nächsten Messe wiederholt werden.
 

12.05.2006 Richtfest beim Kindergartenneubau in Gutach: Ein weiterer Meilenstein ist geschafft

Ein wichtiges Ereignis stand für die Kinder und deren Eltern in Gutach an: es konnte Richtfest gefeiert werden!

 

Bereits im Winter waren im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau für den Kindergarten insgesamt knapp 500 fm Holz eingeschlagen, anschließend getrocknet und in einem ortsansässigen Sägewerk zu Balken und Bretter gesägt worden. Das Holz stellt die Stiftung unentgeltlich zur Verfügung, eingeschlagen wurde es von Gutachern, die ihre Arbeitsleistung kostenlos zur Verfügung stellten.

Aufgrund des langen Winters konnte allerdings erst später als geplant mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Trotzdem gelang es den Zimmerleuten, den imposanten Bau innerhalb von nur 4 Wochen aufzuschlagen, was Architekt Hans-Jürgen Schneider ein besonderes Lob wert war.

 

Dass nicht nur die Kinder vom Neubau begeistert sind, belegte die Runde honoriger Ehrengäste, die Bürgermeister Siegfried Eckert mit sichtlicher Freude begrüßen konnte: So waren neben der Patin des Projekts, Dr. Birgit von Ungern-Sternberg (der Frau des Freiburger Regierungspräsidenten) auch Kultusminister Helmut Rau sowie MdB Siegfried Kauder zu diesem Ereignis ins Kinzigtal geeilt.

Ein "ökologisches und ökonomisches Vorzeigeprojekt" titulierte Frank Philipp, Leiter der Abteilung Forst der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau das Ganze. Schließlich werde der nachwachsende Rohstoff Holz aus der Region über kurze Transportwege in der Region weiter verarbeitet und erfahre somit eine lokale Wertschöpfung, ohne die Umwelt im Übermaß zu belasten. Der Kindergarten ist ein „echter Hingucker“ geworden, bestätigte Philipp in seinem Grußwort, in dem er betonte, dass es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass bei einem Kindergartenbau der natürlichste Baustoff, Holz, Verwendung finden sollte. Schließlich beeinflusse das Holz auch die Atmosphäre im Kindergarten, indem es Wärme und Behaglichkeit ausstrahle.
 

Er dankte den Gutacher Waldbauern, dem staatlichen Revierleiter Frank Werstein, sowie Förster Alfred Gerhardt, Revierleiter bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, für die reibungslose und vor allem sichere Abwicklung des Holzeinschlags.

 

Seine guten Wünsche für das weitere gute Gelingen verband er mit der Hoffnung, dass viele künftige Bauherren sich ebenfalls auf Holz als Baustoff besinnen und der Holzeinsatz damit verstärkt werden kann.

 

Danach verkündete Hubert Neumaier den Richtspruch neben dem von den Kindern selbst geschmückten Baum und wünschte alles Gute.


 

22.04.2006 Hirschberg-Großsachsen: Die evangelische Kirchengemeinde feiert Wiedereinweihung ihrer frisch renovierten Kirche

Sichtlich erfreut zeigte sich Simone Britsch, Pfarrerin in Hirschberg-Großsachsen anlässlich der feierlichen Wiedereinweihung ihrer Kirche, die sich nach rund einjähriger Bauzeit nun frisch herausgeputzt ihren Besuchern präsentiert.


Passend zum Namen des ersten Sonntags nach Ostern "Quasimodogeniti", was soviel bedeutet wie „die Neugeborenen“ sagte sie, die Kirchengemeinde staune "wie die kleinen Kinder" über die positiven Veränderungen in der Kirche und das Ergebnis der Innenrenovierung und entdecke ihre Kirche nach und nach wieder neu.
 

Zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes wurden die neuen Prinzipalien, Werke der Landauer Künstlerin Madeleine Dietz, für den Gottesdienst vorbereitet. Die Osterkerze wurde entzündet, der Altar mit Kerzen, Bibel und Blumen geschmückt.
Als Neuerung befindet sich erstmals auch ein Taufbecken in der Kirche.


Auch Prälatin Horstmann-Speer fand in ihrer Predigt lobende Worte über die Kirche. Wunderschön ist sie geworden, hell und einladend die Atmosphäre.

 

Endlich entspricht das Erscheinungsbild des Kircheninnern wieder dem äußeren, fasst Architekt Martin Hauss in einer Broschüre, die anlässlich der feierlichen Wiedereinweihung von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau herausgegeben wurde, das Ergebnis zusammen.


Grund der Renovierung war die Notwendigkeit der technischen Modernisierung und der Wunsch der Kirchengemeinde nach neuen Prinzipalien und Möbeln. Ein weiteres Ziel war aber auch, die bis dato herrschende „räumliche Unordnung“, die in den 60er Jahren geschaffen wurde, zu beseitigen und dem Raum klare Strukturen zu geben, führt Hauss darin weiter aus.

 

Anschließend kamen im Gemeindezentrum in einer moderierten Runde verschiedenste Beteiligte und Meinungen zur Renovierung zu Wort. Von Oberkirchenrat Stefan Werner, dem Bürgermeister, dem kath. Pfarrer über die Künstlerin bis zu einer diesjährigen Konfirmandin. Aus den Beiträgen wurde deutlich, dass aus allen verschiedenen Blickwinkeln eines klar ist: Das Ergebnis ist einfach überwältigend.
 

 

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08.04.2006 Mannheim-Neckarau: Die Matthäuskirche leuchtet von innen!

Innenrenovierung abgeschlossen

 

Nach rund 8monatiger Bauzeit feierte die Matthäusgemeinde feierlich die Wiedereinweihung ihrer Kirche. Und der Gottesdienst begann da, wo die Gemeinde während der Bauzeit freundliche Aufnahme gefunden hatte: in der benachbarten katholischen Jakobuskirche.
Nach einem herzlichen Dankeschön von Pfarrerin Almut Hundhausen-Hübsch zog die Festgemeinde in die frisch renovierte Matthäuskirche um und nahm sie so in Besitz.

Hier geht´s zum Downloadbereich, wo Sie sich die Baubroschüre ansehen und herunterladen können: Bitte hier klickenHell ist sie geworden, und strahlt nun eine heitere, gelassene Ruhe aus.
Weiß getünchte Wände, heller Stein, der Einsatz von hellem Weißtannenholz (für Altar, Bänke und Einbauten), und Edelstahl vermitteln eine neue Leichtigkeit. Unterstützt wird die Stimmung von dem neuen Lichtkonzept, das der Kirche eine ungeahnte Höhe und Dimension verleiht. Dadurch kommen auch die vorhandenen Kirchenfenster aus dem Jahr 1967 wieder richtig zur Geltung. Sie erstrahlen nun als wertvollster Schmuck im Raum.

 

Dekan Günter Eitenmüller merkte an, ein Kirchengebäude sei steinerner Ausdruck des Gotteslobs und ein Ort des Zuspruchs der Liebe Gottes an die Gemeinde. Die Matthäuskirche sei eine Besonderheit unter den Mannheimer Kirche, ist sie doch eines der meist genutzten Gotteshäuser. Sie ist Mittelpunkt des "Neckarauer Dreiklangs" und wird rege besucht, sowohl von den Schülern des benachbarten Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums als auch von den Bewohnern der Häuser und Wohnungen des "Vereins für Gemeindediakonie und Rehabilitation e.V.".

 

Ursprünglich 1891-93 erbaut, wurde die Kirche durch einen Fliegerangriff 1943 komplett zerstört und erst 1949 wieder neu aufgebaut.
 

Herr Strugalla, Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, verwies in seinem Grußwort auf die sich mit der Zeit verändernden Anforderungen an eine Kirche. Technische Modernisierung, Veränderungen im Gemeindeverständnis und der Gemeinde, aber auch zusätzliche Nutzungswünsche für Konzertveranstaltungen finden ihren Ausdruck in neuen Gestaltungskonzepten.

 

 

Er wünschte der Matthäusgemeinde im Namen aller Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau alles Gute und sowie allen, die die Kirche besuchen, Gottes Segen.

 

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