EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

NACHHALTIGKEIT. VIELE REDEN DARÜBER. WIR HANDELN. SEIT 1560.

Neuigkeiten

18.12.2009 Eine schöne Bescherung!

Kurz vor Weihnachten erhielten die Gewinner des Preisausschreibens bei der ESPS Besuch aus Heidelberg

 

"Damit habe ich wirklich nicht gerechnet" kommentierte Joachim Reichert, Gewinner des Hauptpreises bei der Verlosung der ESPS, erfreut, als er seinen Gewinn aus den Händen Ingo Strugallas entgegennahm.
Er hatte an der Mieterumfrage der ESPS teilgenommen, den beiliegenden Gewinncoupon ausgefüllt und prompt den Hauptpreis gewonnen.
277 Gewinncoupons aus ganz Baden wurden zurückgeschickt und die Gewinner unter notarieller Aufsicht gezogen. Trotzdem sorgte Fortuna dafür, dass die Gewinner des 1. bis 3. Preises allesamt aus Karlsruhe kommen.

 

Dies sind:

 

1. Preis: 1 Wochenende für 2 Personen im Schloss Beuggen in Rheinfelden inkl. SchwarzwaldCard und Restaurantgutschein im Wert von 500 €: Joachim Reichert

 

2. Preis: 1 Restaurantgutschein im Wert von 300 €: Thomas Gillich

 

3. Preis: 1 Restaurantgutschein im Wert von 150 €: Luisa-Maureen Kondring

Geschäftsführender Vorstand Ingo Strugalla und der für Karlsruhe zuständige Sachbearbeiter Peter Scholl, ließen es sich nicht nehmen, noch vor Weihnachten nach Karlsruhe zu fahren, um die drei ersten Preise persönlich zu übergeben. Hier trafen sie auf lauter glückliche Gewinner und wurden mit Kaffee und selbstgebackenem Christstollen verwöhnt.

 

Die ESPS hatte im Sommer ihre erste Mieterumfrage durchgeführt und gleichzeitig als Ansporn für das Ausfüllen und Zurückschicken der Fragebögen eine Verlosung mit attraktiven Preisen ausgelobt.
Und es hatte gewirkt. Knapp 50% der 572 versandten Bögen wurden ausgefüllt zurückgeschickt und ermöglichen es der ESPS, sich ein Bild repräsentatives Bild über die Kundenzufriedenheit ihrer Mieter zu machen. Ziel ist es, den Kundenservice im Bereich Objektbewirtschaftung weiter zu verbessern.

09.11.2009 ESPS und PKK mit Gemeinschaftsstand bei den 1. Mannheimer Immobilientagen vertreten

Gemeinsam mit der Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei (PKK) nahmen die Kollegen der Abteilung Liegenschaften am 7./8. November an den 1. Mannheimer Immobilientagen teil. Diese wurden vom Mannheimer Morgen veranstaltet und fanden im Kongresszentrum Rosengarten statt.

 


An beiden Messetagen ergaben sich viele interessante und informative Gespräche mit Erbbaurechtsnehmern und potentiellen Interessenten. 
Die nächste Messe dieser Art findet im Mai 2010 in der Stadthalle in Heidelberg statt. Auch da werden wir wieder in bewährter Zusammenarbeit mit der PKK vertreten sein.

 

 

 

16.09.2009 Auch das Land will ein naturnahes und multifunktionales Waldkonzept

Forstabteilung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau ist bereits seit Jahren konsequent auf Nachhaltigkeitskurs

 

Das  Konzept einer naturnahen und multifunktionalen Forstwirtschaft des Landes muss aus Sicht des baden-württembergischen Ministers für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk (CDU), weiter entwickelt werden. Naturnahe Waldwirtschaft seit drei Jahrzehnten hätten die Wälder im Land "positiv beeinflusst".
Naturnähe und Laubholzanteil seien "deutlich gestiegen", die Wälder seien im Schnitt älter und vorratsreicher geworden, sagte Hauk am Donnerstag in Stuttgart bei der der Präsentation der Jahresbilanz 2008 des Staatsforstbetriebes des Landes.

 

Die Forst- und Holzwirtschaft steuere "nach wie vor in einem wirtschaftlich sehr schwierigen Fahrwasser", so Hauk. Er blicke dennoch zuversichtlich in die Zukunft.

 

Die Forstverwaltungen der evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg sind mit ihren Waldkonzepten bereits seit Jahren konsequent auf Nachhaltigkeitskurs.


Frank Philipp, Forst-Abteilungsleiter der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, hat für die knapp 7.600 Hektar badischen Kirchenwald, die vor allem im Odenwald, Kraichgau und Schwarzwald liegen, ein etwas anderes Nachhaltigkeitskonzept. "Wir schlagen je nach Marktlage unterschiedlich viel Holz pro Jahr ein, jedoch langfristig nicht mehr wie in unseren Wäldern nachwächst. Wir wollen nicht jede Holz-Nachfrage bedienen." Das bedeutet derzeit  einen zurückhaltenden Einschlag. Die Stiftung wolle "nicht gutes Holz in einen schlechten Markt werfen. Darüber hinaus wollen wir gezielt Flächen aus der aktiven Bewirtschaftung herausnehmen, damit in diesen Wäldern durch bewussten Nutzungsverzicht sich alte und artenreiche Bestände entwickeln können, die gleichzeitig durch den Entzug von Kohlendioxid aus der Atmosphäre als CO 2-Senke allen dienen können."


Schon 1999 hat der badische Kirchenwald das europäische Zertifikat für nachhaltige Bewirtschaftung bei gleichberechtigter Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion erhalten. 
 

24.08.2009 Ein Raum der Ruhe in luftiger Höhe

ESPS unterstützt Neubau einer Flurkapelle bei Buchen - amerikanische Architekturstudenten erstellten die Kapelle größtenteils in Eigenleistung

 

Kevin Kamien, Sprecher der Studenten aus Chicago, ist sichtlich gerührt. Er bedankt sich während der Einweihung der neuen Flurkapelle bei Buchen für die Hilfsbereitschaft und die unkomplizierte und großzügiges Kooperation vieler Menschen und Organisationen beim Bau „ihrer“ Kapelle.

 


Acht Wochen Bauzeit und hoher persönlicher Einsatz liegen am Tag der Einweihung hinter den Studenten vom Illinois Institute of Technology in Chicago um Professor Frank Flury. Ein ganz besonderes Projekt, wie auch Pfarrer Moser-Feesche,  ursprünglich „Vater“ der Idee, betont. Hier entstand ein beispielhaftes, völkerverbindendes Projekt, dessen Idee bei der ESPS auf offene Ohren stieß, als um die Bereitstellung des Bauholzes ging.

„Die Flurkapelle soll ein konfessionsübergreifender Raum werden, ein Raum für Menschen, die auf der Suche nach Gott sind und einen stillen Ort suchen, aber auch für Wanderer, die sich ausruhen wollen“ zitiert Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der ESPS die Aufgabenstellung an die Studenten.


Von der Skizze bis zur Einweihung hatten die Studenten selbst mit Hand angelegt und während der achtwöchigen Bauzeit die Gastfreundschaft und Großzügigkeit der Menschen in der Region kennen und schätzen gelernt.

 

So war zur Einweihung eine fast unüberschaubare Menge von Menschen erschienen und dokumentierten so ihre Verbundenheit mit dem Projekt, das über Kontakte des Architekturbüros Eckert in Buchen zustande kam.

18.06.2009 Tag im Wald ein "exotisches" Erlebnis für Schüler aus Jordanien

Jugendliche besuchen Forst der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau

 

"Sehr beeindruckend!" flüstert Musa Al-Munaizel und lässt sich auf dem Baumstumpf nieder. Einige seiner Schützlinge tun es ihm gleich und posieren spontan für ein Erinnerungsfoto.
 

Sie sitzen auf dem Stumpf einer „ihrer“ Bäume in den Höhen über Neckarsteinach. Der zugehörige Baum wurde bereits vor zwei Jahren gefällt und ist heute Teil des Hochseilgartens an ihrer Schule, der Theodor-Schneller-Schule in Amman, dem ersten erlebnispädagogischen Projekt im Nahen Osten. So schließt sich für sie der Kreis.


Musa ist Dolmetscher und betreut 10 Jugendliche aus Jordanien und dem Libanon während ihres Aufenthalts hier in Deutschland.
 

Für die Jugendlichen ist allein der Aufenthalt hier im Wald etwas ganz Besonderes. In Jordanien gibt es keinen Wald, wie wir ihn kennen. So sind sie tief beeindruckt von den Farben, der Fülle an Pflanzen und Tieren.

Organisiert wurde die Führung von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Die Stiftung hatte die 15 Stämme, deren Stümpfe die Jugendlichen bestaunen, als Bauholz für den Hochseilgarten kostenlos zur Verfügung gestellt.

 


Förster Hans-Peter Nelius und Steffen Ellwanger von der Abeilung Forst der ESPS erläutern den jordanischen Jugendlichen und ihren Betreuern, darunter die Organisatorin Kerstin Sommer von der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit Baden das Prinzip einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Unterstützt werden sie dabei durch die Vorführungen eines Holzvollernters (Harvesters) und eines Rückezugs. Absolutes Highlight für die Jugendlichen ist dann die Möglichkeit, auf dem Harvester während der Arbeit mitzufahren.

Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der ESPS, freut sich über den Gegenbesuch der Jugendlichen. Er unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Der Hochseilgarten an der Theodor-Schneller-Schule in Amman wurde im April diesen Jahres eingeweiht. Er ist das erste erlebnispädagogische Projekt in der arabischen Welt: Hier lernen christliche und muslimische Jugendliche gegenseitigen Respekt und Toleranz.“
 


 

23.04.2009 In Südbaden gab es gleich zweimal Grund zur Freude

Kirchenrenovierungen in Willstätt und Lahr abgeschlossen

 

Pfarrerin Kathrin Schwarz strahlte an diesem Tag mit der Sonne draußen um die Wette. Nach fast einjähriger Bauzeit feierte sie mit ihrer Kirchengemeinde und im Beisein zahlreicher Gäste die Wiedereröffnung ihrer schmucken barocken Kirche in Willstätt.

 

Im Jahr 2006 wurden bei Untersuchungen am Dach massive Schäden im Tragwerk festgestellt. Diese Schäden waren Ausgangspunkt für eine umfassende Instandsetzung und die technische Modernisierung der Kirche.
Im Innenraum wurden keine grundlegenden Veränderungen vorgenommen. Der Raum  erscheint frisch, aber doch vertraut, vielleicht ein wenig verjüngt. Jedoch waren viele kleine Eingriffe nötig, um die behutsame Erneuerung der alten Willstätter Kirche fast spurlos umzusetzen.
 

Neben einer grundlegenden technischen Erneuerung (Heizung, Lautsprecheranlage und Ergänzung der Beleuchtung) wurden die Prinzipalstücke, Kirchenbänke und die Kirchenausstattung restauratorisch überarbeitet und im alten Farbkonzept aufgefrischt, sowie die Decken- und Wandflächen gereinigt und teilweise neu gestrichen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst, in dem Prälat Dr. Hans Pfisterer die Festpredigt hielt, erläuterten die Architekten den Gottesdienstbesuchern das Konzept, die Besonderheiten und die Probleme bei der Renovierung der Willstätter Kirche.

 


Auch in Lahr gibt es Grund zum Feiern. Mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche wurde der Abschluss der ebenfalls fast ein Jahr dauernden, sehr aufwändigen Außensanierung gefeiert. Außerdem war der Gottesdienst der Auftakt zum Festjahr anlässlich des 750jährigen Jubiläums der Stiftskirche und des Spitals in Lahr.
Pfarrer Thomas Abraham zelebrierte zusammen mit Landesbischof Dr. Ulrich Fischer einen feierlichen Gottesdienst.

Willstätt

 

Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS), erläutert, wie es kommt, dass die ESPS für die Kirchen in Lahr und Willstätt baupflichtig ist:

 

„Die Stiftskirche ist eine von insgesamt 13 Kirchen, die im direkten Eigentum unserer Stiftung stehen. Sie ist das letzte noch vorhandene Bauwerk einer ehemaligen Klosteranlage. Im Zuge der Reformation wurde das Vermögen, wie auch bei vielen anderen Klöstern, eingezogen und einem „Stiftsverwalter“ unterstellt. Über die Jahrhunderte hinweg gab es immer wieder wechselnde Verwaltungsformen und -sitze, so oblag die Administration ab 1867 der neu errichteten „Evangelischen Stiftungenverwaltung“ in Offenburg.

 

Für die Kirche in Willstätt war bis vor 40 Jahren der „Evangelische Kirchenfonds Rheinbischofsheim“ verantwortlich. Außerdem für  verschiedene andere Kirchen und Pfarrhäuser im Hanauerland, wie z.B. in Hesselhurst, Eckartsweier und Legelshurst.

 

Im Jahr 1970 wurden dann durch Kirchengesetz die Vermögen der „Evangelischen Stiftschaffnei Lahr“ (samt Stiftskirche), sowie der „Evangelischen Kirchenschaffnei Rheinbischofsheim“ mit dem „Unterländer Evangelischen Kirchenfonds“ vereinigt und von der damaligen „Evangelischen Pflege Schönau“ in Heidelberg verwaltet. Die Baupflichten an Kirchen und Pfarrhäusern wurden mit übernommen. Seit dem 1. Juli 2003 trägt der Fonds nun den Namen „Evangelische Stiftung Pflege Schönau“.
 

Weitere Informationen zu den Renovierungen erhalten Sie in unseren Baubroschüren im Downloadbereich

10.03.2009 Eppelheim bekommt neue Bauplätze

Am 10.03.09 erfolgte der Spatenstich zur Erschließung des jüngsten Eppelheimer Neubaugebietes, dem Lisgewann II.

 

Es wird sich wohltuend von anderen Neubaugebieten abheben:
Die bis zum Spätherbst 2009 entstehenden 52 Bauplätze sind nur für freistehende Einfamilienhäuser und  Doppelhaushälften gedacht. Damit sind die Grundstücke im Lisgewann II sowohl das Richtige für Bauherren eines Architektenhauses, als auch für die junge Familie, die eine moderne und bezahlbare Doppelhaushälfte sucht.
Maßgeblich an diesem Konzept beteiligt sind die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, und die Fa. Baufinanz Bauträger GmbH &Co. KG aus Leimen.

Der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau gehört ca. die Hälfte der neuen Bauplätze. Viele davon werden zu günstigen Konditionen im Erbbaurecht vergeben. Die Vermarktung und Bebauung übernimmt die Fa. Baufinanz. Für jeden Bedarf gibt es verschiedene Haustypen in unterschiedlichen Ausführungen.

 

Neben den finanziellen Vorteilen eines Erbbaurechts und den allgemeinen Vorzügen Eppelheims bietet das Lisgewann II aber vor allem hohe ökologische Werte:

 

Da ist z. B. die 100% regenerative Energieversorgung. Die Wärme wird zentral mittels Holzpelletheizung erzeugt und über ein neues Nahwärmenetz verteilt. Weiter ist die Nutzung von Solarenergie bereits vorbereitet. Und es entstehen große Versickerungsflächen zur Rückführung des Regenwassers sowie ein doppeltes Kanalsystem.
Die Nachfrage ist enorm: von 14 Häusern im ersten Bauabschnitt sind schon 12 Stück verkauft und der Verkauf des zweiten Bauabschnittes hat bereits begonnen.

 

Parallel zu den Tiefbauarbeiten, die nun ausgeführt werden, wird über eine eigene Baustraße schon mit dem Bau der Häuser begonnen. Sie werden wohl gleichzeitig mit der Übergabe der Straßen an die Stadt bezogen werden können.

 

Nach einer kurzen Begrüßung von Stefan Kern, Geschäftsführer der Fa. Baufinanz, und einem Grußwort vom Eppelheimer Bürgermeister Dieter Mörlein schritten Vertreter der der beteiligten Firmen und Institutionen zur Tat, bzw. zum Spaten und führten gemeinsam den symbolischen ersten „Spatenstich“ aus.
 

15.01.2009 Erbbaurecht wird 90 Jahre alt

Vor 90 Jahren, exakt am 15. Januar 1919, wurde die "Verordnung über das Erbbaurecht" in Deutschland erlassen. "Und das Ziel, hiermit breiten Bevölkerungskreisen die Bildung von Wohneigentum zu ermöglichen, ist dabei aktueller denn je", erklärt Thomas Licher, Sprecher der Initiative Erbbaurecht in Köln.

 

So muss beim Erbbau der Erwerber oder Bauherr einer Immobilie das Grundstück nicht mitfinanzieren. Er erhält den Baugrund gegen Zahlung eines Erbbauzinses zur Nutzung auf theoretisch unbegrenzte Zeit - die in Deutschland gängigen Verträge über 99 Jahre sind beliebig oft verlängerbar. "Der Kapitalbedarf für ein Eigenheim reduziert sich so auf die Gebäudekosten. Angesichts Kreditengpässen bei den Banken durch die gegenwärtige Finanzkrise lässt das gerade heute für manchen Häuslebauer erst den Traum vom eigenen Zuhause wahr werden", so Licher.

Vorteile des Erbbaus entdecken jetzt aber auch Städte und Unternehmen in Deutschland für sich. Denn die Bestellung eines Erbbaurechts ist auf schon bebauten Grundstücken ebenfalls möglich. Effekt: Nachträglich kann hiermit das Eigentum vom Gebäude abgetrennt werden vom Eigentum am Grundstück. Die Erbbaugrundstücke können anschließend getrennt vom Gebäude verkauft werden. "Unternehmen gibt dies die Chance, bislang in Firmenimmobilien gebundenes Kapital flüssig zu machen und in rentablere Verwendungen zu stecken", erklärt Licher, "dennoch bleiben sie dabei buchstäblich Herr im Haus durch das verbleibende alleinige Eigentum am Gebäude."

 

Städtischen Wohnungsgesellschaften kann das Prinzip - also nur Grundstücke und keine Häuser zu verkaufen - noch einen Zusatzvorteil bringen: als Eigentümerin der Gebäude können sie weiterhin den Mieterschutz unmittelbar garantieren. "Durch innovative Anwendungen wird das Erbbaurecht deshalb noch weit größere Bedeutung in Deutschland erlangen", ist Thomas Licher überzeugt, "wie dies in einigen europäischen Nachbarländern bereits der Fall ist."