EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

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Neuigkeiten

22.12.2014 Weiteres Schmuckstück in der Region fertiggestellt

Wiedereinweihung der Evangelischen Stadtkirche in Schriesheim fand am 4. Advent statt

Nach einer umfangreichen Innenrenovierung feierten über 700 Gläubige aus Schriesheim und Umgebung am 4. Advent gemeinsam die feierliche Wiedereinweihung ihrer Kirche.

Die Evangelische Stadtkirche in Schriesheim erscheint alt bekannt und doch neu. Getreu dem Leitbild der Renovierung "den Himmel in den Raum holen" ist ein Kirchenraum entstanden, der durch eine helle und freundliche, eine lichte Farbgebung ein neues Raum-Erlebnis erfahrbar macht.

Zur Wiedereinweihung hat die Evangelische Stiftung Pflege Schönau eine Broschüre publiziert, in der wichtige und interessante Informationen zur Kirche und der Renovierung zusammengefasst sind.

 

Die Broschüre steht hier zum Download bereit:

 

Die Evangelische Stadtkirche in Schriesheim, Innenrenovierung 2013-2014

 

 

02.12.2014 Architekturwettbewerb Goethestraße entschieden:

Ausstellung der Entwürfe bei der ESPS in Freiburg

Die Entwürfe des Architektur-Wettbewerbs zur Neubebauung des Areals Goethestrasse 2 in Freiburg  sind vom 1.12. bis 10.12. in den Räumen der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Goethestraße 7 direkt gegenüber,  zu den üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, zwischen 9.00 und 16.00 Uhr ausgestellt. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen empfiehlt sich jedoch eine telefonische Voranmeldung unter 0761/70877-0.

Nach mehreren Wertungsrunden konnte sich die zwölfköpfige Jury unter Vorsitz des Offenburger Architekten Dr.-Ing. Fred Gresens Mitte November dennoch nicht auf einen Gewinner einigen und vergab zwei zweite Plätze.

Entwurf Zeller/Eisenberg Architekten aus Müllheim:
Luftbild Südosten

Diesen Rang teilen sich die Zeller/Eisenberg Architekten GmbH aus dem badischen Müllheim sowie Harter + Kanzler Architekten aus Freiburg. Ein dritter Preis ging an Lanz Schwager Architekten, Konstanz. Eine Anerkennung wurde ausgesprochen an die Freiburger Architektengemeinschaft Amann Burdenski  Munkel  Preßer Architekten. An alle Ausgezeichneten wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von 30.000 € ausgeschüttet. Acht Einreichungen waren im Wettbewerb.

 

Für die Jury zeigten die beiden Arbeiten auf den zweiten Rängen jeweils klare Strukturen, die es möglich machten, für die städtebaulich exponierte Situation an der Goethestraße angemessene Lösungen zu entwickeln. Dennoch muss im einen Fall die Planung im Bereich der Wohneinheiten, im anderen Fall bei den Gewerbeeinheiten modifiziert werden. Die Jury empfiehlt nun der ESPS als Eigentümerin, mit beiden Anbietern die Verhandlungen fortzuführen. Der Abriss des bestehenden Gebäudes soll Anfang kommenden Jahres beginnen.

 

Für Ingo Strugalla, Vorstand der ESPS, eröffnet die Entscheidung der Jury durchaus richtungsweisende Optionen: „Mit unserem Anspruch, nachhaltig wirksame und zukunftsorientierte Lebensräume zu schaffen und den kreativen Impulsen der ausgezeichneten Architekten, sehen wir große Chancen, einen städtebaulich markanten und zugleich integrierenden Akzent für Freiburg zu setzen.“

 

Auch Freiburgs Baubürgermeister, Professor Dr. Martin Haag, zeigt sich zufrieden: „Für die Stadt Freiburg ist die Innenentwicklung mit Qualität wichtig. Ich freue mich über das Ergebnis und glaube, dass wir auf einem guten Weg sind gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau eine gute Lösung  für den stadtbildprägenden Ort zu finden.“

 

30.10.2014 Architekturpreis für Friedenskirche in Handschuhsheim

Evangelische Stiftung Pflege Schönau erhält Hugo-Häring-Preis für vorbildliches Bauen

Erneut wird ein Bauprojekt der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau mit dem renommierten „Hugo-Häring-Preis" des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet: Die Renovierung der Friedenskirche in Heidelberg-Handschuhsheim.

Die vor gut 100 Jahren im Jugendstil erbaute Kirche erfuhr bei der Innenrenovierung 2011-2012 eine liturgische Neukonzeption, die ebenso einzigartig ist wie konsequent: Die Fortschreibung des sogenannten "Wiesbadener Programms", das die Kirche als Versammlungshaus in den Mittelpunkt stellt.

Die Einheit der wesentlichen liturgischen Elemente Taufstein, Altar, Kanzel und Orgel auf der Mittelachse wurde bei der Renovierung wieder hergestellt. Die neue Stufenanlage verbindet diese Elemente, öffnet den zentralen Sakralraum und erweitert die Möglichkeiten für verschiedene Gottesdienstformen.

 

Die Friedenskirche entspricht so nun auch den zeitgemäßen gottesdienstlichen Anforderungen von Liturgie, Musik und Kommunikation. Die Gottesdienste können so zu lebendigen Versammlungen werden, die durch ihre offene Atmosphäre das Miteinander der Menschen fördern.

 

Verantwortlich für diese Baumaßnahme zeichnet die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) als Bauherr in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro AAg Loebner Schäfer Weber BDA Freie Architekten GmbH aus Heidelberg und der prokiba (Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden mbH)aus Karlsruhe, einer Tochtergesellschaft der ESPS.

 

Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS, freut sich bei der Verleihung des Preises: "Auch die Renovierung der Friedenskirche ist für uns Ausdruck gelebter Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung mit dem Hugo-Häring-Preis bestätigt unsere Prinzipien und untermauert den hohen Qualitätsanspruch, den wir in allem haben, was wir tun."

 

Der "Hugo-Häring-Preis" ist ein Architekturpreis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg. Seit 1969 verleiht der Landesverband Baden-Württemberg des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Abstand von drei Jahren den nach dem Architekten Hugo Häring benannten Preis an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk.

 

Auch in der Vergangenheit gab es bereits Architekturpreise für Bauprojekte der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau: die Innenrenovierung der Matthäuskirche in Mannheim-Neckarau wurde ebenfalls mit dem Hugo-Häring-Preis bedacht und die Innenrenovierung der Kirche in Hohensachsen bekam die Auszeichnung "Beispielhaftes Bauen" der Architektenkammer Baden-Württemberg verliehen.

 

Ein weiteres, ebenfalls aktuell mit dem Hugo-Häring-Preis ausgezeichnetes Projekt ist die Waldkapelle der Evangelischen Tagungsstätte in Neckarzimmern, die 2011 in fünf Monaten als Selbstbauprojekt komplett aus Holz errichtet wurde. Das Holz für die Kapelle spendete die Evangelische Stiftung Pflege Schönau.

 

Fotos: Christian Buck, Heidelberg

21.10.2014 Kirchliches Umweltmanagement "Grüner Gockel" seit zehn Jahren in Baden erfolgreich

Evangelische Stiftung Pflege Schönau unterstützt die Landeskirche bei ihrem Engagement für den Umweltschutz

Seit genau zehn Jahren gibt es das kirchliche Umweltmanagement „Grüner Gockel" in Baden. Mehr als 120 evangelische Kirchengemeinen und -einrichtungen haben aktuell den Grünen Gockel und sind damit nach dem europäischen Umweltsiegel EMAS III zertifiziert,berichtete der landeskirchliche Umweltbeauftragte André Witthöft-Mühlmann im Rahmen eines Festaktes in der Heiliggeistkirche in Heidelberg.

(Foto: EOK)

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, der Geschäftsführende Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Ingo Strugalla, und Oberkirchenrat Stefan Werner ehrten diejenigen Kirchengemeinden, die von Anfang an dabei waren und alle vier Jahre erneut ein Umweltsiegel erwerben.

 

Die ESPS unterstützt die Evangelische Landeskirche ganz wesentlich in ihrem Engagement für den Umweltschutz. Die Stiftung selbst hat das Umweltmanagement 2008 eingeführt. Darüber hinaus finanziert sie mittlerweile jährlich zwei Personalstellen für die Umwelt- und Klimaschutzarbeit im Bereich der Evangelischen Kirche in Baden. Sie bringt dafür jährlich rund 150.000 Euro auf. "Nachhaltigkeit ist Teil unseres Stiftungsauftrags", betont der Geschäftsführende Vorstand, Ingo Strugalla.

 

Der Grüne Gockel ist ein wirksames Instrument für Kirchen- und Pfarrgemeinden, sowie kirchliche Einrichtungen, um stetig und dauerhaft die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, zu bewerten und positiv zu verändern. Mit der Einführung des Systems leistet die Gemeinde einen wertvollen Beitrag zur Senkung der Betriebskosten, zur C02-Reduktion, zum Klimaschutz und zur Bewahrung der Schöpfung. Erreichbar sind bis zu 10% weniger Stromverbrauch, bis zu 25% weniger Wasserverbrauch und bis zu 30% weniger Wärmeenergieverbrauch (Heizung) sowie eine Reduktion des Restmüllaufkommens. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern senkt auch spürbar die Ausgaben der Kirchengemeinden.

 

Der Grüne Gockel ist eine bundesweite ökumenische Initiative. Seit 2003 haben sich alle Landeskirchen und Diözesen, die das System anbieten, im ökumenischen Netzwerk „Kirchliches Umweltmanagement" zusammengeschlossen (KirUm). Das Netzwerk sichert einen einheitlichen Standard und entwickelt den Grünen Gockel stetig weiter.

13.10.2014 PEFC: Gütesiegel für den Stiftungswald

Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau erhält Auszeichnung von PEFC Deutschland

Über Nachhaltigkeit nicht nur zu reden, sondern täglich danach zu handeln: Das ist seit jeher Leitmotiv der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Nur so konnte und kann die Stiftung mit Sitz in Heidelberg ihr Bestehen seit mehr als 450 Jahren sichern. Da ist es nur konsequent, dass auch der Wald der Stiftung seit 1999 nach den hohen PEFC-Standards (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert ist. Die PEFC-Zertifizierung weist glaubwürdig und transparent eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes nach.
 

Mit insgesamt rund 7.500 ha Wald ist die ESPS immerhin die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Ihr Wald reicht vom Odenwald über den Kraichgau bis hin zum Schwarzwald, ins Schutter- und Kinzigtal.

 

"Umweltschutz im Sinne einer nachhaltigen Verpflichtung war und  ist für uns historisch schon immer ein zentrales Thema", betont Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS. "Deshalb möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, den kommenden Generationen eine möglichst lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Dies dokumentieren wir bewußt mit der Zertifizierung nach PEFC", beschreibt er  die soziale Verantwortung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau.

Auch Frank Philipp, Abteilungsleiter Forst bei der ESPS ist überzeugt, mit der Zertifizierung die richtige Entscheidung getroffen zu haben: "PEFC passt zu unserer Stiftung, weil die drei Säulen der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und Soziales, gleichermaßen berücksichtigt werden. Ein weiteres wesentliches Argument ist das Mitspracherecht bei der Weiterentwicklung und Aktualisierung der Standards."

 

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland e.V., würdigte dieses Engagement der Stiftung nun mit der persönlichen Übergabe der Auszeichnung "Dieser Wald ist anders".

Künftig werden Schilder Wanderer und Besucher des ESPS-Waldes auf die Zertifizierung hinweisen. Dies soll für die Naturliebhaber zugleich ein Anreiz sein, als Endverbraucher vermehrt PEFC-zertifizierte Produkte nachzufragen

 

Bei der PEFC-Zertifizierung werden auch die Unternehmen der Produktkette Holz überprüft. "In unserem Alltag kaufen wir mehr Holz- und Papierprodukte als uns oft bewusst ist", weiß Schraml. "Wir schaffen mit der PEFC-Zertifizierung auch für den Verbraucher Sicherheit, bei seinen Einkaufsentscheidungen den Lebensraum Wald langfristig zu erhalten." Schraml nennt hierzu Beispiele, die fast jeder Konsument kennt: Von Hygienepapieren über Holzprodukte im Baumarkt bis zu Buntstiften führender deutscher Marken oder den Büchern renommierter Verlage. Alle sind in das Zertifizierungssystem PEFC eingebunden.

 

PEFC ist weltweit die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Forstwirtschaft durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Nur PEFC bietet durch die strikte Trennung von Standardsetzung, Zertifizierung und Akkreditierung höchste Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit des Zertifizierungsprozesses. Alle zertifizierten Betriebe belegen damit transparent und glaubwürdig nach außen, dass sie ihren Wald nachhaltig bewirtschaften und für zukünftige Generationen erhalten. Die PEFC-Familie ist heute international eine starke Gemeinschaft, die vom Mitmachen vieler privater und öffentlicher Forstbetriebe profitiert. In Deutschland sind bereits 66% der Waldfläche PEFC-zertifiziert, dahinter stehen etwa 200.000 Waldbesitzer.

 

07.10.2014 Waldmobil war Publikumsmagnet beim Naturparkmarkt in Neckargemünd

Ein voller Erfolg war der erste offizielle Auftritt des neuen Waldmobils der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) beim Naturparkmarkt in Neckargemünd. Bei herrlichem Spätsommerwetter machten zahlreiche Passanten beim ersten und einzigen Waldmobil in der Metropolregion Halt und begutachteten die ausgestellten Exponate und Arbeitsmaterialien, die das Waldmobil beinhaltet.

Steffen Ellwanger, ESPS-Förster und zertifizierter Waldpädagoge hatte mit seinem Team außerdem eine abwechslungsreiche "Wald-Rallye" aufgebaut, bei der man sein Wissen rund um den Wald und seine Bewohner testen konnte.

 

Nicht nur Blätter und Früchte verschiedener Bäume mussten einander zugeordnet werden, auch Tierspuren galt es zu erkennen. Besondere Fähigkeiten im Schätzen waren bei der Aufgabe gefragt, mit der Handsäge ein Stück Holz von möglichst exakt 500 Gramm Gewicht abzusägen. Spaß machte es den Teilnehmern allemal und ganz viele Familien beteiligten sich.

 

 

Für die Kinder gab es eine weitere tolle Mitmach-Aktion: Engel basteln aus Holz und Weidenruten. Rund 80 individuelle, vor Ort von den Kindern selbst gebastelte Engel fanden dankbare und stolze Abnehmer.

 

Das Fazit: eine rundum gelungene Aktion, bei der es zahlreiche Anfragen zu Terminen mit dem Waldmobil gab. Als rollendes Klassenzimmer schafft das Waldmobil für Kinder und Jugendliche ganz neue Möglichkeiten, den Lebensraum Wald und seine Bewohner zu erleben, zu erforschen und intensiver wahrzunehmen. Das Angebot richtet sich vor allem an Jugendgruppen, Schulklassen und Kindergartengruppen.

 

Das Waldmobil wird vorrangig in den Wäldern der Stiftung im Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Schönau, in Mannheim im Käfertaler Wald, bei Sinsheim im Neckar-Odenwald-Kreis zwischen Mosbach und Buchen und im Schwarzwald im Schuttertal und im Kinzigtal unterwegs sein. Die waldpädagogischen Aktionen der ESPS sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Inhalte richten sich nach den Kriterien und Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

Übrigens: Die nächste Gelegenheit, sich das Waldmobil live anzuschauen, gibt es am Sonntag, 12. Oktober 2014 von 11 bis 17 Uhr beim Naturparkmarkt in Leimen auf dem Georgi-Marktplatz.

 

29.09.2014 Geschäftsbericht ist online

Informative Einblicke in die Stiftungsarbeit

Räume zu schaffen, sie zu erhalten, neu zu gestalten, sie gemäß den Erfordernissen unserer modernen Welt weiter zu entwickeln - Räume zum Leben, Arbeiten, Einander begegnen, Besinnen und Entfalten. Das ist Aufgabe und Kernkompetenz der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, die sie im Geschäftsbericht 2013 ganz bewusst in den Mittelpunkt stellt.

Der Bericht zeigt das klare Bekenntnis zum eigenen Markenkern und betont zudem weitere wichtige Leitthemen, die auch über die Stiftungsaufgaben hinausgehen und gesellschaftspolitische Relevanz haben.

2013 war dies das Themenfeld "Kirche und Ökonomie". Über allem steht das Bekenntnis zu offener  Kommunikation und Transparenz. Die ESPS wird daher auch der "Initiative transparente Zivilgesellschaft" von Transparency International Deutschland beitreten und  dokumentiert damit ihr Selbstverständnis nach innen und außen, glaubwürdig und verlässlich zu sein.

 

 

In anschaulichen Bildern und sehr persönlichen Geschichten erzählt der aktuelle Geschäftsbericht, wie die Stiftung ihrer Aufgabe „Räume schaffen“ auch im Jahr 2013 nachgekommen ist und wie sie mit ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft  umgeht.

 

Sie können den Geschäftsbericht entweder hier online anschauen: Download

 

oder die Druckausgabe zu sich nach Hause anfordern: Link

23.09.2014 Einziges Waldmobil der Region beim Naturparkmarkt in Neckargemünd

Evangelische Stiftung Pflege Schönau als großer regionaler Waldbesitzer mit vielen Aktionen

Am Sonntag, 28. September, macht der Naturpark Neckar-Odenwald in Neckargemünd mit dem Naturparkmarkt Station. Unter dem Motto "Regional einkaufen. Natur schützen." präsentiert sich ein Markt zum Schauen, Erleben und Einkaufen, der zugleich ein Bekenntnis zur Region sein will. Neben heimischen Produkten wartet ein abwechslungsreiches Programm auf kleine und große Besucher.

Auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) als einer der größten regionalen Waldbesitzer in der Region ist mit dabei. Die kirchliche Vermögensverwaltung mit Sitz in Heidelberg engagiert sich seit einigen Jahren verstärkt im Bereich Waldpädagogik und stellt ihr neues Waldmobil vor, das einzige seiner Art in der gesamten Metropolregion.

 

Das Waldmobil ist ein umgebauter und ausgebauter Anhänger. Als rollendes Klassenzimmer bietet es, neben den klassischen Waldführungen, Kindern und Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten, den Lebensraum Wald und seine Bewohner zu erleben, zu erforschen und intensiver wahrzunehmen.

 

Förster und Waldpädagoge Steffen Ellwanger macht mit dem Waldmobil und vielen Aktionen das Ökosystem Wald lebendig. So kann man sein Fachwissen zum Thema Wald testen oder Engel aus Holz und Weidenruten basteln und mit nach Hause nehmen.

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau bietet in ihren Wäldern Führungen und Erlebnisaktionen. Die Gebiete liegen im Neckar-Odenwald-Kreis zwischen Mosbach und Buchen, im Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Schönau, in Mannheim im Käfertaler Wald, bei Sinsheim und im Schwarzwald im Schuttertal und Kinzigtal.

 

Die waldpädagogischen Aktionen der ESPS sind am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Inhalte richten sich nach den Kriterien und Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

04.09.2014 Dienstrad statt Dienstwagen

Mit neuen Diensträdern gesund und umweltschonend unterwegs

Fahrradfahren macht Spaß und ist zudem gesund. Dies können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) mit Sitz in der Heidelberger Weststadt im wahrsten Sinne am eigenen Leib er-fahren.

Zwei neue Dienstfahrräder stehen ihnen künftig zur Verfügung. Leichtgängig, in schickem dunkelblau und mit Logo versehen. Die Räder ermöglichen den Mitarbeitern, Termine im Stadtgebiet mit dem Rad statt mit dem Pkw wahrzunehmen. Eine willkommene sportliche Alternative für viele, die ihren Arbeitstag überwiegend am Schreibtisch sitzend verbringen.

Und ganz nebenbei wird dadurch auch noch die Umwelt geschont, denn ein Fahrrad verbraucht keinen Treibstoff und ist in seiner Nutzung CO2-neutral. Ein weiterer positiver Nebeneffekt für die Mitarbeiter ist die Zeiteinsparung bei der Parkplatzsuche. Ein Fahrrad kann fast überall abgestellt werden und benötigt nur eine sehr kleine Parkfläche. Damit ist es eine echte Alternative zum Dienstwagen. Zumal in einer fahrradfreundlichen Stadt wie Heidelberg.

 

Birgit Hoffmann, Umweltmanagementbeauftragte der ESPS freut sich ganz besonders über die neuen Fahrräder. Die Idee entsprang ursprünglich einer Anregung ihres Umweltteams und die Umsetzung ist ein weiteres Beispiel, wie die Stiftung ihre Botschaft lebt: Nachhaltigkeit. Viele reden darüber. Wir handeln.

30.07.2014 Wirtschaftsjournalisten informieren sich bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau

Vermögensverwaltung der Evangelischen Landeskirche in Baden und bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Metropolregion Rhein-Neckar

Mit dem Gründungsjahr 1560 ist die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) eine der ältesten Institutionen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie ist größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg und eine der größten Erbbaurechtsausgeberinnen in Deutschland. Gründe genug für rund 30 Journalisten des Clubs der kurpfälzischen Wirtschaftsjournalisten im passenden Ambiente der Freilichtbühne in Mannheim hinter die Kulissen der ESPS zu schauen, wo Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand, die Stiftung und ihre Aufgaben vorstellte.

Erstaunen bei den Zuhörern, als Strugalla verdeutlicht: "Jede zweite Kirche in Baden, die Sie betreten, wird bei der baulichen Unterhaltung finanziell von uns unterstützt." Zum einen geschieht das über die direkte Bauunterhaltung von 85 Kirchen und 41 Pfarrhäusern in ganz Baden und zum anderen über die Finanzzuweisungen an die Landeskirche. Aktuelle Projekte sind die Sanierung der evangelischen Kirche in Schriesheim oder die vor zwei Jahren abgeschlossene Renovierung der Friedenskirche in Heidelberg-Handschuhsheim. Eine der "visionärsten" Kirchen Heidelbergs, wie die Presse anlässlich der Wiedereinweihung titelte. Rund 13 Mio. Euro investiert die Stiftung jährlich in ihren Stiftungszweck. Neben dem kirchlichen Bauen ist das auch die Finanzierung von rund 50 Pfarrstellen.

 

Das alles muss bezahlt werden. Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau schulterte diese Aufgaben bislang mit Einnahmen aus Verpachtung und Vermietung von Erbbaurechten, Wohn- und Gewerbeeinheiten, landwirtschaftlichen Pachtflächen und mit Einnahmen aus ihrem Forstbetrieb. Sie erwirtschaftet aus diesen Bereichen Erlöse von rund 30 Mio. Euro.

 

Um die Finanzierung künftig auf ein noch breiteres Fundament zu stellen, will die ESPS künftig vermehrt international agieren und in indirekte Immobilienanlagen in Nord- und Mitteleuropa investieren. Risikostreuung ist hier die Motivation. Alles aus der Verpflichtung heraus, die Stiftung zu bewahren und die zuverlässige Erfüllung ihres Stiftungszwecks auch für folgende Generationen garantieren zu können.

 

Von den insgesamt 7.500 Hektar Wald, über die die Evangelische Stiftung Pflege Schönau verfügt, liegen etwas mehr als 100 Hektar im Käfertaler Wald in Mannheim. Auch die Freilichtbühne steht auf ihrem Grund und Boden. Und, was nur ganz wenige wissen, der komplette Mannheimer Stadtteil Schönau wurde nach der Stiftung, bzw. nach dem ehemaligen Zisterzienserkloster in Schönau bei Heidelberg benannt, dem die Grundstücke ursprünglich gehörten.

 

Foto: Thilo Ross für Image Agency, Heidelberg

 

Resonanz in der regionalen Presse:

 

- Mannheimer Morgen, Beitrag 1

 

- Mannheimer Morgen, Beitrag 2

 

 

 

09.07.2014 Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg:

Das Ökosystem Wald hautnah erleben und für Waldführungen bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau anmelden

Vom CO2-Spar-Tag bis zum Fair-Play-Kick, die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg am 11. und 12. Juli 2014 bieten eine Fülle toller Ideen, um ein Zeichen zu setzen und Nachhaltigkeit zum Markenzeichen für das Land werden zu lassen. Auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, Heidelberg, stellt sich mit ihrem Engagement im Bereich der Waldpädagogik ganz in den Dienst der guten Sache. Bereits jetzt nimmt sie Anmeldungen von Schulklassen und Jugendgruppen für das neue Schuljahr entgegen.

Für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Schon mit ihrer Gründung im Jahr 1560 wurde festgelegt, dass sie das ihr übertragene Vermögen durch nachhaltiges Wirtschaften für Kirche und Gesellschaft erhalten soll.

 

Als größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg setzt sie diesen Auftrag auch in den über 7.500 Hektar ihres Waldes um: Die ESPS stellt sich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nicht nur, indem sie mit für den Erhalt des Ökosystems Wald sorgt. Mit ihrem waldpädagogischen Angebot möchte sie überdies Kindern und Jugendlichen das komplexe Thema Wald näherbringen und ihnen seine Bedeutung für die Gesellschaft, für Klima und als Lebensraum bewusst machen.

 

Die Stiftung bietet daher Jugendgruppen, Schulklassen, Kindergartengruppen und Familien Waldführungen und Walderlebnisaktionen an. Die Führungen sind kostenlos und werden von Steffen Ellwanger, Förster bei der ESPS und zertifizierter Waldpädagoge, in Waldgebieten der Stiftung veranstaltet. Die Themen der Waldführungen werden individuell auf die Gruppe abgestimmt und richten sich nach den Kriterien und Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Termine finden vorzugsweise im Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Schönau, in Mannheim im Käfertaler Wald, bei Sinsheim, im Neckar-Odenwald-Kreis zwischen Mosbach und Buchen und im Schwarzwald im Schuttertal und im Kinzigtal statt.

 

Waldpädagoge Steffen Ellwanger freut sich auf Anfragen für die neue Saison nach den Sommerferien: Er ist bei der Forstabteilung der ESPS in Mosbach unter Telefon 06261/92480 oder per E-Mail unter info.forst@esp-schoenau.de zu erreichen.

 

30.06.2014 Flexibel arbeiten heißt flexibel sein

Evangelische Stiftung Pflege Schönau: Fast jeder dritte Mitarbeiter in Teilzeit/Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es, den Bedürfnissen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern durch maßgeschneiderte Konzepte gleichermaßen entgegenzukommen. Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) bietet ihren Mitarbeitern bereits seit vielen Jahren ganz individuelle Teilzeitmodelle im Rahmen ihrer Beschäftigungsverhältnisse.

Dabei reichen die Varianten der Teilzeitbeschäftigung bei der von derzeit mindestens sieben Prozent  bis hin zu 90 Prozent. Zum Stichtag 30. April 2014 arbeiteten von den 70 Mitarbeitern der Stiftung 19 Beschäftigte in Teilzeit und 51 in Vollzeit.

Das entspricht einer Teilzeitquote von 27 Prozent. Fast jeder dritte Mitarbeiter der Stiftung nutzt damit die Vorzüge des Teilzeitangebots der Stiftung.

 

Allerdings gilt immer noch: Zumeist entscheiden sich Frauen für eine reduzierte Beschäftigung, von den Teilzeitbeschäftigten sind 74 Prozent Frauen und 26 Prozent Männer. Mehr Zeit für die Familie, der „Klassiker“ unter den persönlichen Teilzeitgründen, ist auch bei der ESPS eine der Hauptursachen dafür, dass Teilzeitarbeit nach wie vor in erster Linie weiblich ist.  Aber auch immer mehr Männer erkennen die Vorteile einer Teilzeitbeschäftigung. Unter dem vielzitierten Stichwort „work-life-balance“, also der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bietet eine Teilzeitbeschäftigung z.B. die Chance, für einen begrenzten Zeitraum oder auch dauerhaft weniger zu arbeiten, etwa die berufstätige Partnerin zu unterstützen, mit der man sich die Familienarbeit teilen möchte, oder sich um pflegebedürftige Familienangehörige zu kümmern. Aber auch mehr Zeit für eine persönliche Aus- oder Weiterbildung kann man(n) dadurch gewinnen.

 

Der Arbeitgeber profitiert ebenfalls von einer Teilzeitbeschäftigung. Familienarbeit setzt eine Menge Kompetenzen voraus: Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Organisationstalent, Stressresistenz, Offenheit und Teamwork. Sozialkompetenzen also, die ein Arbeitgeber heute im beruflichen Alltag fordert und  zu schätzen weiß.

 

Der jeweilige Aufgabenbereich und das zu bewältigende Arbeitsvolumen müssen bei alldem eine Teilzeitbeschäftigung zulassen. Wenn die Ausgestaltung einer Stelle dies jedoch ermöglicht,  liegen für Ariane Lunkenbein, Personalleiterin der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau die Vorteile für beide Seiten auf der Hand.

 

Auch aktuell gibt es hierzu offene Stellen: Link zu den Jobangeboten

 

Foto: Fotolia

08.05.2014 Gut gemeint, gut geplant? Bauen für Generationen übergreifendes Wohnen

Bei der Klosterdebatte ging es um neue Lebensformen in individuellen Wohnbauten

Was gut gemeint ist, ist nicht immer gut geplant. Vor allem, wenn es um gelungene Architektur geht. Das bestätigte der Freiburger Architekt Wolfgang Frey: "Wir brauchen die Vielfalt in den Städten, wir müssen beim Wohnen ausreichend Freiräume zur eigenen Entfaltung der Menschen berücksichtigen". Er betonte: "Ich bin doch nicht nur Architekt, sondern ein Lebensraumgestalter, der die Bauten mit Leben füllen will!" Diese Feststellung gab die Richtung seines Impulsvortrages bei der siebten Veranstaltung "Abschlag. Die Klosterdebatte" in der Klosterkirche vor. Frey ist ein Architekt, der neue Maßstäbe setzt und gern mal als "Übermorgenmacher" tituliert wird.

 

Alte oder pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderung müssten auch nicht in Heimen wohnen, um versorgt zu werden, meinte der Diplom-Ingenieur. Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben sei aber, so Frey, dass nicht nur die baulichen Bedingungen dafür geschaffen werden, sondern vor allem ein soziales Umfeld, das alle Bewohner zufriedenstellt und ihnen eine Heimat gibt. Er selbst fühlt sich dabei nicht nur verantwortlich für die Planung solcher Wohnkonzepte auf dem Reißbrett. Er liefert auch völlig neue Konzeptionen für lebenswertes Wohnen in jeglicher Form.

 

Ein Thema, das vielen Menschen auf den Nägeln brennt. Gerade in Bezug auf Heidelbergs Bahnstadt stellten die Podiumsteilnehmer unter der Moderation von Thomas Helge zahlreiche Fragen und kritisierten die Eintönigkeit in der Architektur und hohe Immobilienpreise. Hier fordert Frey einen Paradigmenwechsel, eine gewisse "Unordnung" einzuräumen und das Sterile zu durchbrechen. Frey sagte, dass Architekten auch dafür sorgen müssten, dass ein Haus mit Leben gefüllt wird, nur dann könnten alle mit den Lösungen zufrieden sein. Ein hehres Ziel, das von dem 53-Jährigen vehement gefordert wird.

 

Er plant mit der Entwicklungsgesellschaft Innovatio in der Bahnstadt ein "Heidelberg Village" mit einer Vielfalt an Wohnangeboten, nahezu alle barrierefrei, mit Cafés, Atelier und kleinen Läden, Service- und Pflegeeinheiten sowie Treffpunkten. "Ein Dorf in der Stadt" soll demnach entstehen. Aber nicht nur den Leuten, die in Neubausiedlungen wie Heidelbergs "Bahnstadt" wohnen wollen, sondern auch vielen alleinstehenden älteren Menschen in den Dörfern brennt dieses Thema auf den Nägeln.

 

Die inspirierende Diskussion wurde von der Leiterin des Geistlichen Zentrums Klosterkirche Lobenfeld, Pfarrerin Dr. Sabine Bayreuther, mit dem Dank an Wolfang Frey und die Mitwirkenden der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, Kontext Kommunikation und Katharina Schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit noch lange nicht beendet, sondern bei Brezel und einem Klosterbier philosophierte Frey noch lange mit den Gästen. Auch dies gehört zu einer inspirierenden Klosterdebatte.

 

Text und Bild: Jutta Trilsbach, Eschelbronn

17.04.2014 Die ESPS macht sich stark fürs Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Deshalb unterstützt die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) seit dem Jahr 2013 aktiv Mitarbeiter, die sich neben ihrer Arbeit noch ehrenamtlich in Vereinen oder sonstigen gemeinnützigen Organisationen engagieren.

Basierend auf den drei Aspekten der Nachhaltigkeit, Ökonomie, Ökologie und Soziales steht hier der soziale Aspekt, d.h. der Mensch im Vordergrund.

Die ESPS unterstützt ihre Mitarbeiter durch die unbürokratische Genehmigung von Sonderurlaub und individueller finanzieller Förderung einzelner Projekte.

Im Jahr 2013 genehmigte die Stiftung bereits rund 110 Mannstunden als Sonderurlaub. Diesen investierten die Mitarbeiter beispielsweise in die Betreuung eines Jugendzeltlagers oder in die Ausbildung zum Vereinsmanager. Außerdem wurden drei weitere Projekte finanziell unterstützt, d.h. Mitarbeiter erhielten einen finanziellen Zuschuss für das Projekt, für das sie sich in ihrer Freizeit engagieren. Die Förderung umfasste die Anschaffung einheitlicher Sweatshirts für jugendliche Fußballer, einen Zuschuss für Kindergesangbücher für den Gottesdienst, sowie für Noten, die ein kleiner Posaunenchor dringend benötigte.

 

Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser Fördermaßnahmen war die im Jahr 2012 durchgeführte Mitarbeiterbefragung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben". Bei der Auswertung zeigte sich, dass sich viele Mitarbeiter neben ihrer Arbeit auch ehrenamtlich engagieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt durchaus eine große Rolle spielt. Mit ihrer Unterstützung honoriert die ESPS, dass Mitarbeiter in ihrer Freizeit freiwillig Tätigkeiten übernehmen und andere unterstützen, ohne dass dies an ein Entgelt gekoppelt ist. Sie möchte damit ihre Mitarbeiter bei ihrem Engagement für ein Ehrenamt unterstützen, motivieren und die Bereitschaft dazu auch künftig fördern.

 

25.03.2014 Lange Tradition wird belohnt

Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist ausgezeichneter Betrieb beim Projekt "Nachhaltiges Wirtschaften 2014" der Stadt Heidelberg

Schon mit der Gründung vor 450 Jahren wurde der Vorläuferin der  Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) das nachhaltige Wirtschaften mit auf den Weg gegeben.

Alles Wirtschaften solle sich an "Trost und Rettung" des Landes ausrichten, so der damalige kurfürstliche Wille. Bis heute ist daher das Thema Umweltschutz im Sinne von Nachhaltigkeit  zentrales Thema, dem sich alle Mitarbeiter der ESPS verpflichtet fühlen. Keine Frage daher, dass die Stiftung am Projekt "Nachhaltiges Wirtschaften" der Stadt Heidelberg teilnahm. Das Engagement wurde jetzt mit der erfolgreichen Prämierung belohnt.

Nachhaltiges Wirtschaften 2014: Birgit Hoffmann, Umweltmanagement-Beauftragte der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau und Vorstand Ingo Strugalla (r.) wurden von Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (l.) ausgezeichnet.

Hauptaugenmerk lag für die ESPS dabei  vor allem auf der Verbesserung der betrieblichen Umweltleistungen am Zentralstandort Heidelberg. So wurden Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs an Energie, Wasser und Betriebsmitteln sowie des Abfall- und Abwasseraufkommens umgesetzt. Zusätzlich sollen weitere Themen einer nachhaltigen Entwicklung bearbeitet werden, wie zum Beispiel Möglichkeiten sozialen Engagements, das für die Stiftung ebenfalls eine große Bedeutung hat.

 

Das erfolgreiche ESPS-Umweltteam um Birgit Hoffmann, der Umweltmanagement­-Beauftragten der Stiftung, und Vorstand Ingo Strugalla wurde von Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Theater der Stadt Heidelberg ausgezeichnet.

Würzner hob hervor, es sei ein wesentliches Kriterium, dass die ausgezeichneten Betriebe die drei Säulen nachhaltigen Wirtschaftens, Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung, nicht nur unterstützten, sondern auch tagtäglich  vorleben.

 

 

Über Nachhaltigkeit nicht nur zu reden, sondern täglich danach zu handeln. Das ist das Leitmotiv der in der Stiftung mit Sitz in der Heidelberger Weststadt. Und  so ist der Erfolg zugleich auch weiterer Ansporn.  „Umweltschutz im Sinne einer nachhaltigen Verpflichtung war und  ist für uns historisch schon immer ein zentrales Thema“, betont Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS. "Deshalb möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, den kommenden Generationen eine möglichst lebenswerte Umwelt zu hinterlassen,“ beschreibt er  die soziale Verantwortung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau.

 

 

Pressemitteilung herunterladen (pdf)

 

17.03.2014 Tag des Waldes

Nachhaltige und zertifizierte Bewirtschaftung sorgt  für Klimaschutz und Artenvielfalt
Evangelische Stiftung Pflege Schönau größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg

Pünktlich zum Frühlingsanfang im Kalender, kommt auch der "Tag des Waldes". Er wird seit nunmehr gut vierzig Jahren jeweils am 21. März begangen. Ins Leben gerufen hat ihn die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. 2013 hat ihn erstmals auch die Generalversammlung der UNO proklamiert. Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) in Heidelberg ist mit 7.500 Hektar größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Für sie gehört daher der verantwortungsvolle Umgang mit dem Lebensraum Wald nicht nur an diesem Tag zur Aufgabe und Verpflichtung.

 

Die ESPS sieht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1560 dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verpflichtet. Entsprechend wird der Wald der Stiftung von ESPS-Förstern und Waldarbeitern in vier Revieren nachhaltig betreut. Die zentrale Organisation und  Wirtschaftsverwaltung des selbständigen Forstbetriebs hat ihren Sitz in Mosbach. Der Wald wird nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet und ist seit 1999 nach PEFC (Pan European Forest Certification) zertifiziert.

 

Nachhaltigkeit als oberste Maxime

Um die nachhaltige Bewirtschaftung ihres Waldes zu sichern, wird der Waldbestand der ESPS alle zehn Jahre erfasst: Sämtliche Pflege- und Erntemaßnahmen werden sorgsam geprüft und bewertet. Die Ergebnisse sind wichtige Grundlagen für die weitere, langfristig orientierte Zukunftsplanung.

 

Heute prägen verschiedene Nadel- und Laubbaumarten das Bild des ESPS-Waldes. Fichten, Kiefern, Tannen, Lärchen und Douglasien sind ebenso zu finden wie Buche, Eiche, Ahorn, Esche und Kirsche. Diese wertvollen Mischbestände sorgen dafür, dass Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion gleichermaßen beständig und optimal erfüllt werden.

 

Pädagogische Waldführungen kostenlos

Mit ihrer Maxime, stets nachhaltig zu handeln, hat die ESPS auch die Versorgung künftiger Generationen im Blick. Um gerade jungen Menschen die Bedeutung von Wald und Natur näherzubringen, engagiert sich die Evangelische Stiftung Pflege Schönau daher seit 2011 vermehrt im Bereich Waldpädagogik. Jugendgruppen, Schulklassen und Kindergärten haben dabei die Möglichkeit, an Waldführungen und Walderlebnisaktionen teilzunehmen. Begleitet werden diese von einem erfahrenen Förster und Waldpädagogen. Die Gebiete, in denen die Führungen vornehmlich stattfinden, liegen im Neckar-Odenwald-Kreis zwischen Mosbach und Buchen, im Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Schönau, in Mannheim im Käfertaler Wald, bei Sinsheim und im Schwarzwald im Schuttertal und im Kinzigtal. Die Führungen sind kostenlos.

 

Wer also auch über den "Tag des Waldes" hinaus, Naturvergnügen mit Informationen zu nachhaltiger Forstwirtschaft kombinieren will, wendet sich an die Forstabteilung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau in Mosbach, entweder telefonisch unter 06261-92480 oder online info.forst@esp-schoenau.de

18.02.2014 Wege zum Glück: "Worauf es im Leben wirklich ankommt"

Internes Mitarbeiterseminar im Rahmen der ESPS-Fortbildung

Glücklich und zufrieden sein, das Leben in vollen Zügen genießen und es nur von seiner schönen Seite betrachten. Wer von uns möchte das nicht? Glückliche Menschen sind  nachweislich gesünder, leistungsfähiger und motivierter. Einem zufriedenen Menschen geht alles leichter von der Hand.
Das weiß auch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) und bot ihren Mitarbeitern in ihrem internen Fortbildungsprogramm auch gleich das passende Seminar dazu an:  "Glücksforschung – Worauf es im Leben wirklich ankommt". Anreiz und Gelegenheit für die Teilnehmer, über das eigene Leben nachzudenken. Es liegt nun mal in der Natur des Menschen, vieles im Leben als zu selbstverständlich hinzunehmen. Darüber vergisst er völlig, den Blick auf das Wesentliche  zu richten.

Zwanzig Teilnehmer lauschten gespannt den Ausführungen von Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel von der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg. Der renommierte Referent erläuterte die Grundlagen: Glücksforschung beschäftigt sich mit dem Wohlbefinden, also mit dem Glücklichsein oder Zufriedensein. Nicht gemeint ist damit das  Zufallsglück, also die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns. Daraus folgt auch gleich die Frage: Wie werde ich glücklich(er)? Was kann jeder Einzelne selbst tun? Unabhängig von den äußeren und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die in den vergangenen Jahrzehnten objektiv immer besser wurden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der nur bedingte Einfluss von ökonomischen Faktoren auf die subjektive Zufriedenheit.
Ein Patentrezept fürs Glücklichsein konnte auch Ruckriegel nicht liefern, aber sein Fazit lautet: Mit unserem Denken, unserer Einstellung können wir die Dinge weit stärker beeinflussen, als wir dachten. Unser Bewusstsein bestimmt das Sein. Glücklich oder zufrieden zu sein, bedarf es wenig. Es kommt im Wesentlichen auf den richtigen Blickwinkel und die subjektive Einschätzung der Sachverhalte an.

 

Aber warum ist es der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau so wichtig, auch solche Themen wie "Glück" in ihrem umfangreichen Fortbildungsprogramm aufzunehmen?  Ariane Lunkenbein, Abteilungsleiterin "Personal & Organisation" erläutert die Gründe: "Die Mitarbeiterzufriedenheit ist uns sehr wichtig. Dazu gehört unserer Meinung nach, neben den klassischen fachlichen Fortbildungsangeboten auch Angebote  zur Weiterentwicklung der sozialen und persönlichen Kompetenzen anzubieten."

14.02.2014 Rückzugsgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Evangelische Stiftung Pflege Schönau fördert Artenvielfalt mit neuem Biotop

Ein neu angelegtes Biotop im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) auf Gemarkung Mudau im Neckar-Odenwald-Kreis schafft Lebensraum und Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. 1.500 Quadratmeter stellt die Stiftung für das Biotop mit Flachwasserzone und Sumpfgebiet zur Verfügung und hat die Fläche dafür eigens aus der regulären Bewirtschaftung genommen.

"Unser Ziel war es, ein kleines Schutzgebiet zu schaffen, das Amphibien und seltenen Pflanzenarten ideale Lebensbedingungen bietet.", erläutert Frank Philipp, Leiter der ESPS-Forstabteilung, die Motivation für die Anlage des Kleingewässers.

 

Nur ganz behutsam und gezielt wurde dazu in die Natur eingegriffen, nachdem ein Wintersturm die hier stehenden Fichten geworfen hatte. Der größte Teil des Biotops besteht aus einer Flachwasserzone, nur ein kleiner Bereich hat eine Tiefe von etwa 2m. Ein Wall begrenzt die bereits vorhandene Senke und verhindert damit das Ablaufen des Wassers. Zusätzlich bilden die auf dieser Fläche entnommenen Wurzelstöcke nun am Rand des Gewässers ein Trockenbiotop.


Vermutlich handelte es sich hier schon früher um ein Feuchtgebiet, das erst durch künstliche Entwässerung Anfang des letzten Jahrhunderts trockengelegt und gezielt bepflanzt wurde. Dafür spricht vor allem der nasse und modergeprägte Boden. Der trägt zusätzlich dazu bei, dass das Wasser auch ohne Plane nur sehr langsam im Grund versickert.


Eine separate Wasserzuleitung hat das Biotop nicht. Es speist sich allein aus Regenwasser. In kürzester Zeit wird man hier hoffentlich erleben können, welche Tiere in Tümpeln leben und was Totholz für die Artenvielfalt bedeutet.

 

Auch mit der Anlage dieses neuen Biotops übernimmt die Evangelische Stiftung Pflege Schönau Verantwortung für den Schutz der Natur in ihrem Wald. Immerhin ist sie mit 7.500 Hektar die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Dazu gehören Wälder in der Metropolregion Rhein-Neckar und Baden, zwischen Sinsheim und Schönau, Mosbach und Buchen wie auch im Mittleren  Schwarzwald.
Die Stiftung hat sich den Schutz dieses Lebensraums auf die Fahnen geschrieben. Im Jahr 2012 entwickelten die Mitarbeiter der Forstabteilung eine Biotop- und Artenschutzkonzeption für die Wälder der Stiftung. In ihr verbinden sie die ökologischen und sozialen Aspekte einer nachhaltigen Forstwirtschaft mit der ökonomischen Nutzfunktion, die der Wald etwa als Holzlieferant ebenso hat.

 

Anerkennung fand das neue Biotop auch beim Regierungspräsidium in Karlsruhe, das die Maßnahme über den Naturpark Neckartal-Odenwald honorierte und förderte. Darauf verweist nun eine Tafel vor Ort.



Die Rolle der ESPS erläutert Vorstand Ingo Strugalla: "Wir erhalten die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes für die Gesellschaft und stellen uns damit auch unserer sozialen Verantwortung. Der Erlös aus der Waldbewirtschaftung dient der Erfüllung unseres Stiftungszwecks. Es ist also eine gute Investition, wenn wir all unsere Erfahrung und Engagement in die langfristige Erhaltung dieses Ökosystems einbringen." Dabei kann die Stiftung auf eine lange Erfahrung zurückgreifen: Schon bei ihrer Gründung im Jahre 1560 machte ihr der kurpfälzische Kurfürst Friedrich III. die nachhaltige, langfristig orientierte Bewahrung ihrer Besitztümer zur Aufgabe.

 

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09.01.2014 "Segen bringen-Segen sein"

Sternsinger bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau

 

Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Bonifatius in der Heidelberger Weststadt besuchten die Evangelische Stiftung Pflege Schönau. Ingo Strugalla, Vorstand der Stiftung, freute sich mit zahlreichen Heidelberger Kollegen über die Besucher und lauschte deren Vortrag. Als Belohnung gab es Süßes für die Kinder und Geldspenden für die gute Sache.

 

Einen schönen alten Brauch pflegen die als Sternsinger verkleideten Ministranten, die um den 6. Januar herum von Haus zu Haus ziehen und ihren Segen erteilen. Als Heilige Drei Könige verkleidet bringen sie mit dem Kreidezeichen "C+M+B" den Segen "Christus mansionem benedictat- Christus segne dieses Haus" zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

 

"Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!" lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014. Unzählige Kinder weltweit mussten ihre Heimat verlassen, leben nun als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden. Für diese Kinder sammeln die Sternsinger in Heidelberg und in ganz Deutschland.