EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

NACHHALTIGKEIT. VIELE REDEN DARÜBER. WIR HANDELN. SEIT 1560.

Neuigkeiten

07.11.2016 AMS- Arbeitsschutz mit System: ESPS erfolgreich zertifiziert!

Drei Jahre lang beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe innerhalb der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) mit der Einführung des Arbeitsschutzes mit System (AMS) nach den Kriterien der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

Nun stand zum Abschluss des Einführungsprozesses ein Audit an, das die ESPS erfolgreich absolvieren konnte.

Ingo Strugalla, Vorstand der ESPS und Ariane Lunkenbein, Abteilungsleiterin Personal und Organisation, konnten Urkunde und Trophäe von Auditor Andreas Becker von der VBG entgegennehmen. 

Im Rahmen des Audits wurden die Qualitätsstandards der ESPS bei Arbeits- und Gesundheitsschutzfragen begutachtet und bewertet. Dies geschah sowohl aufgrund von Gesprächen mit der Unternehmensleitung und mit Mitarbeitenden, als auch bei einem Rundgang durch das Bürogebäude der Stiftung in Heidelberg.

 

Entstanden war die Idee zur Zertifizierung bei der ESPS aus einer Sitzung des Arbeitssicherheitsausschusses (ASA) heraus.

 

Die Mitarbeitenden sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Die Sicherheit und die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden stehen deshalb für die ESPS an erster Stelle. Guter Arbeitsschutz führt zu einer hohen Qualität der Arbeit, fördert die Produktivität, die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft.

 

Nach der Einführung des AMS zeigt sich: Systematischer Arbeitsschutz – Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – bedeutet auf Dauer keinen Zusatzaufwand, sondern ist alltäglicher Bestandteil von Entscheidungen im Unternehmen. Ein systematischer Arbeitsschutz ist integriert in die Prozesse des Betriebes.

 

Für die ESPS war ein entscheidender Faktor, dass die VBG mit ihrer Herangehensweise an das Thema eine gut strukturierte und einfach handhabbare Möglichkeit bietet, die eigenen Aktivitäten im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf den Prüfstand zu stellen. Die Arbeit der letzten drei Jahre wurde nun mit der erfolgreichen Zertifizierung belohnt. 

 

05.10.2016 "Willkommenskultur? Nachhaltige Flüchtlingspolitik ist inklusive Sozialpolitik"

10. Abschlag am 10.10. mit PRO ASYL-Vorsitzendem Andreas Lipsch 

Grenzschutz statt Willkommenskultur, jeder Zweite fürchtet eine erhöhte Terrorgefahr, sinkende Anerkennungsquote von Syrern und Afghanen: Ein Jahr nach dem Sommer der Flüchtlingssolidarität sind die Nachrichten alarmierend.

Flüchtlingspolitik muss in Deutschland und in Europa als Teil einer armutsbekämpfenden Sozialpolitik begriffen und gestaltet werden, deren Ziel die gleichberechtigte Teilhabe und Anerkennung aller ist, fordert Andreas Lipsch. 

Die Veränderungsenergie, die durch Willkommenskultur und Flüchtlingsaufnahme generiert worden ist, sollte nun genutzt werden, um an inklusiven Gemeinwesen zu bauen, in den Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Status selbstbestimmt und solidarisch zusammenleben können – der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL und Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit, Migration der Diakonie Hessen schlägt mit seiner Impulsrede auf zur 10. Veranstaltung von "Abschlag, die Klosterdebatte" am 10. Oktober um 19.30 Uhr in der Klosterkirche Lobenfeld.

 

Auf Einladung der Initiatoren, Evangelische Stiftung Pflege Schönau, Geistliches Zentrum Klosterkirche Lobenfeld, Kontext Kommunikation und katharina schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, sind dann in der Klosterkirche Lobenfeld alle Anwesenden gefragt, Fragen an den Redner zu stellen, weitere Aspekt aufzuzeigen, von eigenen Erfahrungen zu berichten und mitzudiskutieren. Moderator Helge Thomas leitet den Diskurs.
Im Anschluss bitten Initiatoren und Impulsredner zu vertiefenden Gesprächen in kleineren Runden.

Der Eintritt ist frei, alle Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Folgen Sie uns online auf www.facebook.com/abschlag.

 

"Abschlag, die Klosterdebatte", 10. Oktober 2016, 19.30 Uhr in der Klosterkirche Lobenfeld, Klosterstraße 110, 74931 Lobbach.

23.09.2016 ESPS legt Geschäftsbericht 2015 vor

Als Print- und Onlineversion abrufbar

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) stellt ihren Geschäftsbericht 2015 vor.

Unter dem Motto "Horizonte weiten" schaut die Stiftung auf mittlerweile 10 Jahre kaufmännische Rechnungslegung, auf 10 Jahre Bilanzierung und auf ein 10 jähriges Testat ihrer Geschäftszahlen durch unabhängige Wirtschaftsprüfer zurück. 

Die Früchte aus der Arbeit der vergangenen  10 Jahre lassen sich an der Entwicklung der Geschäftszahlen ablesen. 

Die solide und vorausschauende Bewirtschaftung ihrer Ressourcen in den Geschäftsbereichen Forst, Grundstücke, Wohnimmobilien und Immobilienfonds bildet das solide Fundament, das es der Stiftung ermöglicht, ihren Stiftungszweck auch in der Zukunft verlässlich zu erfüllen.

 

Die ESPS hat in ihrem Geschäftsbericht aber nicht nur der Ökonomie Raum gegeben, sondern auch externe Impulse zum Thema Migration mit aufgenommen. Vier interessante Gastbeiträge setzen sich mit dieser Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven auseinander.

 

Den Geschäftsbericht 2015 können Sie entweder hier als pdf herunterladen oder per Mail als Printversion bei presse@esp-schoenau.de anfordern. Bitte denken Sie daran, Ihre postalische  Adresse anzugeben.

 

 

02.08.2016 "Nachhaltig Handeln"

ESPS legt aktuellen Umweltbericht vor

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) hat ihren Umweltbericht 2015 fertiggestellt. Diesen können Sie ab sofort entweder unter folgendem Link herunterladen (Download als pdf) oder als gedrucktes Exemplar bei der ESPS (bitte Mail an presse@esp-schoenau.de) anfordern.

Nachhaltig handeln – das gehört für die ESPS zu ihrem Selbstverständnis und ist einer der wichtigsten Grundsätze in all ihrem Tun. Schon bei ihrer Gründung im Jahr 1560 wurde ihr zur Aufgabe gemacht, das ihr übertragene Vermögen durch nachhaltiges Wirtschaften für Kirche und Gesellschaft zu erhalten. 

Die drei Grundpfeiler der Nachhaltigkeit, Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung bestimmen seitdem das Handeln der Stiftung. Dokumentiert werden  alle  Maßnahmen und Aktionen der ESPS in Sachen Umwelt im jährlichen Umweltbericht der Stiftung.

 

Der Wald der ESPS ist bereits seit 1999 nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes ) zertifiziert. Seit zehn Jahren gibt es bei der ESPS überdies ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach dem kirchlichen Umweltsiegel "Grüner Gockel". Im Mai 2016 stand eine erneute Zertifizierung unter Leitung des Umweltrevisors Stefan Weiland vom Verband für kirchliches Umweltmanagement e. V. an, die wieder mit Erfolg abgelegt werden konnte.

 

Die Umweltmanagementbeauftragte der ESPS, Birgit Ackermann, merkt dazu an: "Wir vom Umweltteam freuen uns natürlich sehr über die Revalidierung. Die Themen Schöpfung bewahren, Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Stiftung und ihrer Umwelt für kommende Generationen sind für uns untrennbar mit den originären Stiftungsaufgaben verbunden."

 

19.07.2016 Zweite Auflage mit 1.500 Exemplaren: Ein Malbuch heißt Kinder willkommen in Heidelberg

Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist Sponsor

Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern finden allein oder mit ihren Familien übergangsweise oder auf Dauer in Heidelberg ein neues Zuhause. Sie kommen aus Syrien oder Gambia, aus Iran, Eritrea oder Afghanistan – oder aus Deutschland. Für sie alle ist das Malbuch "Willkommen in Heidelberg" gedacht, das jetzt in seiner zweiten Auflage vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg und mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) herausgegeben wurde.

50 Künstlerinnen und Künstler haben die 50 Ausmalvorlagen in dem Werk unter anderem mit Motiven aus Heidelberg geschaffen; gedruckt wurden 500 Exemplare in der Größe DIN A3, 1.000 Malbücher sind DIN A4 groß. Sie werden kostenlos verteilt in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Gemeinschaftsunterkünften. Die größeren Exemplare sind auch dafür vorgesehen, in Beratungsstellen die manchmal unvermeidlichen Wartezeiten beim gemeinschaftlichen Malen zu überbrücken.

 

Auch beim Interkulturellen Fest auf dem Heidelberger Kornmarkt am 16. Juni standen die Malbücher ganz oben im Interessen der kleinen Besucher.

 

Ein Malbuch muss am Ende bunt sein! So dachte der Sponsor – und wurde gleich aktiv. Der Vorstand der ESPS, Ingo Strugalla, spendete zusätzlich noch 500 Packungen Buntstifte. 

 

Foto: Hartmut Suckow, Mannheim

12.07.2016 Evangelische Christuskirche in Sandhausen: Innovatives Konzept für Umbau

Ein neuartiges und innovatives Konzept gibt es für die Renovierung der Christuskirche in Sandhausen. Im Zuge der bevorstehenden Innenrenovierung wird die dreischiffige Kirche um weitere zwei Schiffe erweitert, in denen Gemeinderäume samt integriertem Pfarrbüro entstehen sollen. Das ist auch für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS), die für die Christuskirche baupflichtig ist, nicht alltäglich.

Nach der Fusion der bisherigen zwei Pfarrbezirke in Sandhausen wünschte sich die Kirchengemeinde eine Zentrierung ihrer Funktionsbereiche „Kirche“ und „Gemeindearbeit“ an der Christuskirche, um die Arbeit auch räumlich zusammenzuführen und um einen zentralen kirchlichen Anlaufpunkt innerhalb des Ortes zu haben. Da zeitgleich die Innenrenovierung der Kirche anstand,...

eröffneten sich den Planern und Architekten hier ganz neue Perspektiven, um die Vorgaben der Kirchengemeinde umzusetzen.

 

In enger Abstimmung zwischen der Kirchengemeinde, dem Evangelischen Oberkirchenrat und der ESPS wurde in Zusammenarbeit mit der pro ki ba (Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden mbH) eine Mehrfachbeauftragung im kooperativen Verfahren ausgelobt, bei der verschiedene Architekturbüros ihre Entwürfe vorstellen konnten. Als gemeinsamer Siegerentwurf wurde der Vorschlag von Wulf Architekten aus Stuttgart gekürt. Der Entwurf mache "Lust, sich Gemeindeleben rund um die Christuskirche vorzustellen" urteilte die Jury über den einstimmig ausgewählten Entwurf.

 

Die neuen, seitlich angebauten Schiffe werden über die bisherigen Seitenschiffe erschlossen. Auf diese Weise wird der Kirchenraum in das alltägliche Geschehen der Gemeindeaktivitäten eingebunden. Die dann insgesamt fünf Schiffe sind funktional miteinander vernetzt und räumlich verbunden. Auf diese Weise soll ein jederzeit lebendiger Gesamtorganismus entstehen, der sowohl für den Alltag wie auch für die großen Feiertage den angemessenen räumlichen Rahmen bieten kann.

 

Drei Jahre Planungs- und Bauzeit sind vorgesehen. Für das Gesamtprojekt, Kirchensanierung und Gemeinderäume, sind derzeit Kosten von 3,5 Mio. Euro veranschlagt. Davon entfallen voraussichtlich 2,1 Mio. Euro auf den Neu-, bzw. Anbau des Gemeindehauses, bei dem die die Evangelische Kirchengemeinde Sandhausen in Absprache mit dem Evangelischen Oberkirchenrat federführend ist. Rund 1,4 Mio. Euro entfallen auf die Innenrenovierung der Christuskirche, für die die ESPS verantwortlich zeichnet und für die sie auch überwiegend die Kosten trägt.

20.06.2016 Aktionstag "Lebendiger Neckar" in Heidelberg: OB Dr. Würzner informiert sich über den Wald

Rund 15.000 Besucher waren am Sonntag, 19. Juni, zum Aktionstag „Lebendiger Neckar“ nach Heidelberg gekommen. Gut besuchter Anlaufpunkt war das Waldmobil der ESPS, das mit spannenden Informationen rund um den Lebensraum Wald Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anzog und begeisterte.

Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und mehrere Mitglieder des Stadtrates kamen beim Waldmobil vorbei und testeten ihr Können. Beim Zapfenwerfen auf eine Zielscheibe am Boden stellten die Stadträte ihre Treffsicherheit unter Beweis. Der beste Werfer erhielt den "goldenen" Zapfen.

Kam gut an: das Waldmobil der ESPS beim Aktionstag "Lebendiger Neckar"

Oberbürgermeister Würzner zeigte sich beeindruckt vom Angebot des Waldmobils und dem Engagement der Stiftung, Kinder und Jugendliche über den Wald und seine Bewohner zu informieren und zu begeistern. 

 

Rund 40 Familien nahmen am Wissensspiel "Waldrallye" teil, das viel Interessantes über den Wald, Tiere und Bäume vermittelt. Auch Insekten konnten die Kinder am Waldmobil untersuchen und in mehrfacher Vergrößerung an einem Beamer beobachten, wie immer ein absolutes Highlight.

13.05.2016 Impact Investing: Stiftungen als Signalgeber für ein neues Investieren

Ergebnisse eines Streitgesprächs beim Deutschen Stiftungstag in Leipzig

Ist die Förderung sozialer Projekte in Gefahr? Viele Stiftungen leiden unter den derzeit niedrigen Zinsen und geraten in Bedrängnis,  ihre auf das Gemeinwohl ausgerichteten Projekte nicht mehr fördern zu können.  Auch von der Hausse am Immobilienmarkt können sie kaum partizipieren. Der Anteil an Realwerten am Gesamtinvestitionsportfolio ist vielfach zu niedrig. Hoch im Kurs steht dagegen derzeit Mission oder Impact Investing, d.h. Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen. 

 

Auf dem Deutschen Stiftungstag, der vom 11. bis 13. Mai  in Leipzig stattfand, diskutierten darüber die Vorstände Carl-August Graf v. Kospoth, Eberhard von Kuenheim Stiftung sowie BMW Stiftung Herbert Quandt und Ingo Strugalla von der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS), eine der größten kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

 

Für Graf v. Kospoth, Leiter des Expertenkreises Impact Investing  beim  Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS), ist diese Form des Investments eine logische Erweiterung des Fördergedankens von Stiftungen: "Es war schon immer das Ziel von Stiftungen, positive Veränderungen in der Gesellschaft zu erzielen. Impact Investing nutzt dafür auch das Potenzial, das im Vermögen liegt."

 

Ingo Strugalla von der ESPS, der zugleich dem Arbeitskreis Immobilien im  BDS vorsitzt, verweist jedoch darauf, dass  gerade das Heben dieser Potenziale viel Sachverstand verlangt: "Es ist eine besondere Herausforderung, den inneren Konflikt der beiden Wortbestandteile Impact oder Mission und Investment sauber auszutarieren und ökonomisch in relevante Renditen umzusetzen."  Er sieht daher einen hohen Aufwand in der adäquaten Auswahl und dem Management solcher Investments. Gleichwohl betont auch er: "Rendite ist wichtig, aber nicht um jeden Preis." 

 

Auch Graf v. Kospoth sieht den Mehraufwand. Gerade hier soll  jedoch auch ein neuer Ratgeber des BDS und der BMW Stiftung mit dem Titel "Impact Investing" helfen. Er wurde aktuell auf dem Stiftungstag in Leipzig vorgestellt; v. Kospoth hatte ihn frisch gedruckt im Gepäck. "Finanzielle Rendite und positive gesellschaftliche Wirkung sind kein Widerspruch", ist er sich sicher. Er betont aber auch: "Das Geschäftsmodell muss stimmen." Dann gingen wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung Hand in Hand. Für beide Diskutanten haben dabei – wie in allen Investitionsentscheidungen von Stiftungen – Integrität und Glaubwürdigkeit oberste Priorität. "Wichtig ist immer die Transparenz des Zielsystems und der Entscheidungsstrukturen", betont Strugalla. Unter diesen Voraussetzungen sieht Graf v. Kospoth Stiftungen als Signalgeber für eine andere Form des Wirtschaftens und des Investierens.

 

Foto: Nicole Herzog, Dresden

25.04.2016 Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April:

Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Die Linde gilt als eine der wichtigsten Baumarten in der europäischen Kulturgeschichte. Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden zeugen ebenso wie viele Sagen und Ortsnamen von der vielseitigen kulturellen Bedeutung dieses Baumes, der historisch oft mit mystischen Kräften in Verbindung gebracht wurde.

Kaum eine Baumart ist zudem entlang deutscher Straßen und in Parks so oft anzutreffen wie die Linde. Kein Wunder, ist sie doch nicht nur sehr schön anzuschauen, sondern auch relativ anspruchslos, was ihren Lebensraum betrifft. 

 

Noch kahl: Linde im Wald der ESPS in Michelbuch (bei Neckarsteinach)

Die Winterlinde ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen bis zu 40 Meter erreichen und bis zu 1.000 Jahren alt werden kann. Im Wald der ESPS spielt die Linde noch eine eher untergeordnete Rolle. Als wärmeliebende Baumart hat sie aber durchaus das Potential, im Zuge der Klimaerwärmung deutliche Anteile hinzu zu gewinnen.

 

Noch zeigen sich die Linden kahl. Wer jedoch schon bald den Duft des blühenden Baumes genießen möchte, der findet in den Wäldern der ESPS gute Gelegenheit. Zum Beispiel im Kraichgau, im Neckar-Odenwald-Kreis, in Michelbuch bei Neckarsteinach und im Schwarzwald in der Vorbergzone. Nähere Auskünfte zu den Standorten gibt die Forstabteilung der ESPS (Tel. 06261-92480 oder info.forst@esp-schoenau.de)

 

Lindenholz ist meist weißlich bis gelblich und gehört zu den weichen Hölzern. Es wird vor allem im Innenbereich verwendet, auch Bildhauer und Holzschnitzer arbeiten gerne damit. Viele berühmte Meisterwerke in der Sakralkunst, zum Beispiel von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, wurden aus Lindenholz gefertigt.

 

Seit Jahrhunderten dient die Winterlinde dem Menschen auch als Apotheke: Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten verwendet. Außerdem sind die Blüten wichtige Nahrungsquelle für Bienen, sehr beliebt ist der süße Lindenblütenhonig.

 

Der internationale "Tag des Baumes" geht auf eine Initiative des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton im Jahr 1872 zurück. Seit 1952 wird er auch in Deutschland begangen. Der Tag des Baumes ist jedes Jahr am 25. April und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

 

 

23.03.2016 Zwei neue Stiftungsräte aus der Metropolregion

Der Stiftungsrat der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) und der von ihr mitverwalteten Evangelischen Pfarrpfründe Stiftung Baden (EPSB), Heidelberg, wurde erweitert und hat zwei neue Mitglieder.

Das altersbedingte Ausscheiden eines bisherigen Mitglieds dieses Kontroll-gremiums machte Neuwahlen notwendig. Dabei wurde es zugleich satzungsgemäß von bisher sieben auf acht Personen erweitert. Der Landeskirchenrat als oberste Verwaltungsbehörde der Evangelischen  Kirche in Baden wählte auf seiner Sitzung am 17. Februar 2016 die Bundestagsabgeordnete Margaret Horb sowie den ehemaligen Vizepräsidenten der IHK Rhein-Neckar (2002 bis 2010) und Immobilienexperten Professor Reinhard Walter zu neuen Mitgliedern des Stiftungsrates der ESPS.

Margaret Horb ist Diplom-Finanzwirt (FH). Sie studierte unter anderem evangelische Theologie und Betriebswirtschaftslehre in Würzburg. Ihr Studium führte sie zudem zu Auslands- und Aufbausemestern nach New York und Swansea, der walisischen Partnerstadt von Mannheim. Die CDU-Politikerin, die in Osterburken lebt, sitzt für Nordbaden im Bundestag. Dort ist sie Mitglied des Finanzausschuss. Im Bezirksverband ihrer Partei führt sie den Vorsitz des Arbeitskreises Steuern und Finanzen. Die ehemalige Mitarbeiterin des Finanzamtes Heidelberg wird mit Akribie, aber auch mit der in der Politik geschulten Kombination aus Weitsicht und Pragmatismus neue Blickwinkel und Impulse in den Stiftungsrat der ESPS einbringen.

 

Margaret Horb über ihre künftige Arbeit im Stiftungsrat: "Ich freue mich sehr darauf, meine berufliche Erfahrung und politische Sichtweise in den vielfältigen Aufgabenbereich des Stiftungsrats der ESPS einbringen zu dürfen. Gerade in diesen sich rasch verändernden Zeiten, die uns vor enorme gesellschaftliche Herausforderungen stellen, kommt meiner evangelischen Kirche eine besondere Aufgabe zu. Um dieser gerecht zu werden, muss sich auch die Kirche, neben ihrer steuerlichen Einnahmequelle, ökonomisch zukunftssicher aufstellen. Durch sozial nachhaltiges Wirtschaften den christlichen Auftrag zu erfüllen ist eine Herausforderung, der ich mit Freude entgegensehe."

 

Professor Reinhard Walter ist Geschäftsführer und Gründer der FOM Real Estate in Heidelberg, einem der führenden Akteure im Bereich gewerblicher Immobilien in Deutschland. Er ist Rechtsanwalt und war im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung für die Treuhandanstalt tätig. Professor Walter ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Heidelberger Volksbank und lehrt an der SRH Fachhochschule in Heidelberg. Er bringt damit ein hohes Maß an Erfahrung und Fachexpertise in die Gremienarbeit der ESPS, die das Immobilien- und Grundstücksvermögen der Evangelischen Landeskirche in Baden verwaltet.

 

"Seit 450 Jahren befasst sich die Evangelische Stiftung Pflege Schönau mit Immobilien und ich freue mich, mit meiner rechtlichen und immobilienwirtschaftlichen Expertise einen aktiven Beitrag für die Zukunft der Stiftung zu leisten.", beschreibt Prof. Walter seine Schwerpunkte.

 

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Stiftungsräten. Damit rücken zwei weitere außergewöhnliche Persönlichkeiten und ausgewiesene Fachleute in dieses hervorragend fachkundig zusammengesetzte Gremium", lobt Ingo Strugalla, Vorstand der ESPS, die Entscheidung und ergänzt: "Damit sind für eine sich selbst finanzierende Stiftung wie die ESPS beste Voraussetzungen geschaffen, um in der gemeinsamen Arbeit unsere Zukunft sowohl nach Markterfordernissen als auch im Sinne des Stiftungsauftrages zu gestalten."

 

19.02.2016 3. Erbbaurechtskongress am 22./23. Februar 2016 in Hannover

Neue Infobroschüre der ESPS erklärt das Erbbaurecht

Das Erbbaurecht bietet eine attraktive Alternative, um sich den Traum von den eigenen Räumen - privat wie gewerblich - zu verwirklichen. Unabhängig von der Einkommenssituation soll es Menschen möglich sein, sich ihren Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Gerade, wenn Grundstücke knapp und damit immer teurer werden, bietet das Erbbaurecht einige Vorteile.

Vertreter aus Wirtschaft, Recht, Verwaltung und Kirche referieren und diskutieren beim  3. Erbbaurechtskongress über die Chancen des Erbbaurechts im heute stark umkämpften Grundstücksmarkt. Als Gründungsmitglied des Verbandes ist auch die ESPS in Hannover dabei, um mit den anderen Teilnehmern zu erörtern, wie sich das Instrument Erbbaurecht in Zukunft behaupten kann.

 

Pünktlich zu Beginn des 3. Erbbaurechtskongress veröffentlicht die ESPS außerdem eine kleine Broschüre, die die wichtigsten Punkte zum Thema Erbbaurecht  für Interessenten übersichtlich und verständlich zusammenfasst.

 

Die Broschüre der ESPS zum Thema "Erbbaurecht – Nachdenken über eine Alternative" steht zum Download (Download-Link) zur Verfügung oder kommt per Post.

 

Dafür schicken Sie uns bitte eine Mail mit Betreff "Erbbaurecht" und Angabe der Adresse an presse@esp-schoenau.de

 

05.02.2016 "Himmlische Liebesgrüße" aus der Peterskirche Heidelberg

Erster Badischer Frauen-Preacher-Slam am 13. Februar um 19 Uhr

Die Peterskirche hat unter den Heidelberger Kirchen eine besondere Stellung. Sie ist nicht nur Universitätskirche und die älteste Kirche Heidelbergs, sondern zählt nach Meinung von Experten auch zu den schönsten Sakralräumen am nördlichen Oberrhein. 

Sie ist in ihrer Einzigartigkeit deshalb auch genau der richtige Veranstaltungsort für den Ersten Badischen Frauen Preacher-Slam.  

   

Elf Frauen - von der Studentin über die Prädikantin bis zur Pfarrerin - werden ihre „Himmlischen Liebesgrüße“ am Samstag, 13. Februar 2016, um 19 Uhr in der Peterskirche mit viel Witz um die Wette slammen – beim Ersten Badischen Frauen-Preacher-Slam.

 

Es moderiert die Slam-Liebhaberin und Theologin Christina Brudereck (Link zu youtube). Entscheiden wird am Ende das Publikum.

 

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau kümmert sich nicht nur um den Bauunterhalt der Peterskirche, sie ist auch die Eigentümerin der Kirche.

 

 

Adresse: Plöck 70, 69117 Heidelberg

25.01.2016 Urbanes Ambiente im Schwetzingerhaus in Mannheim:

Neues Wohnen in der Stadt

Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) realisiert derzeit ihren ersten Neubau seit 2005 und baut damit ihr Wohnungsportfolio weiter aus.

In der Schwetzingerstadt, an der Ecke Windmühl- und Augartenstraße, wächst der Rohbau des Schwetzingerhauses in die Höhe. In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt entstehen hier auf 3.000 Quadratmetern Wohnfläche 36 seniorengerechte Mietwohnungen.

Das Schwetzingerhaus erhält fünf Vollgeschosse, ein Staffelgeschoss und eine ebenerdige Garage. Eine rund 85 Quadratmeter große Einheit an der Ecke des Gebäudes ist für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.

 

Der Wohnungsmix besteht zur Hälfte aus gemütlichen Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 55 bis 65 Quadratmetern Fläche. Die übrigen sind großzügige Drei- bzw. Vier-Zimmer-Wohnungen, die fünfte und die zurückgesetzte sechste Etage beherbergen drei Penthäuser mit bis zu 140 Quadratmetern Wohnfläche. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und verfügen entweder über einen Balkon oder eine Loggia. Das macht das Wohnungsangebot nicht nur für Familien attraktiv, sondern ist auch eine Antwort auf den Trend der letzten Jahre, dass Senioren wieder verstärkt in die Innenstädte ziehen.

 

Knapp 800 Wohn- und Gewerbeeinheiten gehören derzeit zum Immobilienbestand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau. Die Bandbreite reicht von der Jugendstilvilla bis zum Neubau, vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus. Die ESPS konzentriert ihre Aktivitäten im Bereich Wohnimmobilien auf die vier großen badischen Zentren Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Freiburg. Ziel der Stiftung ist es, ihren Immobilienbestand mittelfristig an den vorhandenen Standorten zu erweitern.

 

Das Schwetzingerhaus wird von der Landsea Europe R&D GmbH in Kooperation mit dem Projektentwickler Nuesch Development GmbH & Co KG entwickelt. Mit der Planung und Ausführung ist das Architekturbüro Severain Architekten aus Wiesbaden beauftragt. Vermittelnd tätig war Albert-Immobilien, Mannheim. Die ESPS hat die Immobilie erworben und begleitet den Baufortschritt. Der Rohbau soll Ende dieses Jahres fertiggestellt sein, die Mieter werden voraussichtlich Ende 2016 ihre neuen Wohnungen beziehen können.

 

Das Lebensgefühl in der Schwetzingerstadt ist lebendig, jung und urban. Die ausgezeichnete schulische Versorgung, beispielsweise durch das berühmte, altehrwürdige Karl-Friedrich-Gymnasium, und die Nähe zur Oststadt zählen genauso zu den Standortvorteilen wie die hervorragende Anbindung an den Nah- und Fernverkehr. Die Lage des Schwetzingerhauses ist prädestiniert für Bahnpendler, denn die Bahnsteige des Mannheimer Hauptbahnhofes sind zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar.