EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

WIR WIRTSCHAFTEN NACHHALTIG

Forst

Pro Stunde produziert der Baumbestand der Stiftung in der Vegetationszeit eine Holzmasse, die einem Würfel mit der Kantenlänge von 2,52 Metern entspricht.

 

 

Schützen und erhalten: Die ESPS übernimmt Verantwortung für Natur und Schöpfung

 

Wald und Wiesen, Flora und Fauna: Mit über 7.500 Hektar Wald ist die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (ESPS) die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Sie übernimmt aktiv Verantwortung für die Zukunft der Wälder: Die Waldungen werden von ESPS-Förstern und Waldarbeitern in vier Revieren nachhaltig betreut. Die zentrale Organisation und  Wirtschaftsverwaltung des selbständigen Forstbetriebs hat ihren Sitz in Mosbach.

 

Verschiedene Nadelbaumarten prägen das Bild des ESPS-Waldes. Fichten, Kiefern, Tannen und Lärchen, aber auch Douglasien liefern hochwertiges Bauholz. Laubbäume wie Buche, Eiche, Ahorn, Esche und Kirsche ergänzen die Wälder zu wertvollen Mischbeständen.

 

Der Wald wird nach den Kriterien des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet und ist seit 1999 nach PEFC (Pan European Forest Certification) zertifiziert. Die Stiftungsarbeit ist seit über 450 Jahren am Gedanken der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Aber auch gesellschaftliche Bedürfnisse und Erwartungen, wie beispielweise die Erholungsfunktion, fließen in die Bewirtschaftung und Nutzung des Waldes mit ein.

 

Nachhaltig naturnah wirtschaften

 

Die aktuelle Forsteinrichtung hat für den ESPS-Forstbetrieb einen nachhaltigen Hiebsatz von jährlich 70.000 Festmetern ergeben. Allerdings waren die Einschlagsmengen stark von den Orkanen Wiebke und Lothar beeinflusst, die enorme Schäden in den Wäldern verursachten.

 

Forsteinrichtung:

 

Um die Bewirtschaftung des Waldes nachhaltig zu sichern, wird der Waldbestand alle zehn Jahre erfasst: Sämtliche Pflege- und Erntemaßnahmen werden sorgsam geprüft und bewertet. Die Ergebnisse sind wichtige Grundlagen für die Planung der kommenden zehn Jahre.

 

Nachhaltiger Hiebsatz:

 

Diese Maxime steht für die ständige und optimale Erfüllung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder. Für die Holzernte bedeutet das Prinzip der Nachhaltigkeit, dass nie mehr Holz eingeschlagen wird als nachwächst: Die Stiftungsmitarbeiter denken und handeln schon heute im Hinblick auf die Versorgung künftiger Generationen.

 

Waldpädagogik:

Seit 2011 engagiert sich die Evangelische Stiftung Pflege Schönau vermehrt im Bereich Waldpädagogik. Ziel ist es, den Menschen in der Region den Wald näherzubringen.

 

 

Zeitzeugnis:

 

Der ESPS-Wald in Zahlen

 

Eine ausgewachsene Buche deckt den Sauerstoff- Tagesbedarf von 64 Menschen (Kosmos, Wald und Forst Lexikon): Die Wälder der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS) produzieren Tag für Tag Sauerstoff für rund 50 Millionen Menschen. Durch die Filterwirkung des Waldes und Waldbodens wird Regenwasser nahezu in Trinkwasserqualität an das Grundwasser abgegeben.

 

Bei 900 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr wird eine Gesamtregenwassermenge von 70.000 Kubikmetern über unsere Wälder "gefiltert". Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 1,5 Millionen Menschen.

 

Bei einer Speicherkapazität von rund 250 Kilogramm Kohlenstoff pro Kubikmeter Holz ergibt sich für die 7.600 Hektar Wald der ESPS eine gespeicherte Menge von 690.875 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Der Zuwachs in den Wäldern bindet 65.000 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Ein VW Golf, Baujahr 2007, 75 kW Benzinmotor, stößt nach Herstellerangabe im Mittel 176 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 Kilometern entspricht die CO2-Absorption durch unseren Wald dem Jahresausstoß von 18.911 VW Golf.

 

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