EVANGELISCHE STIFTUNG - PFLEGE SCHÖNAU
 

NACHHALTIGKEIT. VIELE REDEN DARÜBER. WIR HANDELN. SEIT 1560.

Umweltschutz

 

Verwaltung
 

Das Thema Umweltschutz im Sinne von Nachhaltigkeit ist für die Evangelische Stiftung Pflege Schönau zentrales Thema. Besonders aufgrund unserer über 450 Jahre währenden Geschichte fühlen wir uns verpflichtet, auch für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen und den nach uns kommenden Generationen eine möglichst lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

 

Um diese Verpflichtung zu dokumentieren, sind wir seit dem Jahr 2008 nach dem „Grünen Gockel“ zertifiziert, ein Umweltmanagementsystem, dass als kirchlicher Standard etabliert ist und auf dem europäischen Ökö-Audit EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) basiert.
Basierend auf unseren Umweltleitlinien möchten wir gewährleisten, dass wir in jeglichem Handeln bestehendes Umweltrecht einhalten und umweltgerechtes Handeln kontinuierlich verbessern. Ressourcen sollen eingespart und die Umwelt entlastet werden. Diese Entwicklung wollen wir unumkehrbar, transparent, glaubwürdig und nachprüfbar gestalten. Fachlich begleitet werden wir auf unserem Weg von Herrn Dr. André Witthöft-Mühlmann vom Büro für Umwelt und Energie beim Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe.

 

Des Weiteren sind wir seit 2008 Mitglied im ökumenischen Netzwerk "KirUm" (Kirchliches Umweltmanagement), um bei den Entwicklungen beim Umweltmanagement immer aktuell informiert zu sein und im Rahmen eines regelmäßigen Austauschs unsere Erfahrungen weiterzugeben. Es ist uns ein Anliegen, weitere Organisationen für Umweltmanagement zu interessieren und unsere Multiplikatorenfunktion in alle Richtungen zu nutzen.


 

Forst
 

Auch vor unserer Zertifizierung nach dem „Grünen Gockel“ war es für uns schon selbstverständlich, dass wir unseren Wald nachhaltig, d.h. so bewirtschaften, dass die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion auf Dauer erhalten bleibt. Aus diesem Grund sind unsere Waldungen bereits seit 1999 nach PEFC (Pan European Forest Certification) zertifiziert. Auch 2008 wurde uns beim Stichprobenaudit wieder eine vorbildliche Umsetzung der PEFC-Richtlinien bescheinigt. Die nachhaltig bewirtschafteten Wälder in Mitteleuropa können deutlich zur Reduzierung von Kohlendioxid beitragen, wenn eine verstärkte Verwendung von Holz und Holzprodukten in allen Lebensbereichen stattfindet.

 

Aber nicht nur global sorgt der Wald für ein gutes Klima. Schon bei einem kurzen Aufenthalt spürt man das besonders angenehme Mikroklima des Waldes. Dies ist auch ein Grund, warum viele Menschen den oftmals ortsnahen Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau gerne für erholsame Spaziergänge oder für sportliche Aktivitäten nutzen. Es gibt sogar einige Gemeinden und private Familien, die ihr Trinkwasser aus Quellen in unseren Wäldern beziehen. Durch ihre Filter- und Speicherfunktion sorgen die naturnah bewirtschafteten Wälder der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau für eine kontinuierliche Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

 

Biber im Odenwald


Seit einiger Zeit sind im Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau wieder Biber sesshaft geworden. Wie viele genau, ist allerdings nicht bekannt, denn Biber sind sehr scheue Tiere. Zu sehen sind meist nur ihre Staudämme und die Nagestellen an Bäumen. Ab und zu gelingen allerdings Schnappschüsse, wie hier mit einer Überwachungskamera, die die nächtlichen Aktivitäten des ESPS-Bibers festhält:


 

Biber waren ursprünglich in Europa und weiten Teilen Asiens heimisch, wurden dann aber durch Bejagung wegen ihres wertvollen Pelzes und ihres essbaren Fleischs größtenteils ausgerottet. Durch konsequenten Schutz und Auswilderungen im 20. Jahrhundert haben sich die Bestände des Bibers in den vergangenen Jahrzehnten aber wieder erholt.
Biber brauchen Wasser: Sie leben an und in langsam fließenden und stehenden Gewässern, die mindestens 1,5m tief sind. Sie mögen vor allem Bäche und Seen, die von Auwäldern, in denen Weiden, Pappeln, Espen, Birken und Erlen wachsen, umgeben sind.
Biber sind richtige Landschafts-Architekten: Sie bauen Burgen und Dämme, stauen Bäche auf und fällen Bäume. Dadurch schaffen sie neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

 

Bauunterhaltung
 

Die Heiliggeistkirche in Heidelberg ist nicht nur bauhistorisch und kunstgeschichtlich eine Preziose in Heidelberg, sie ist auch wichtiger Bestandteil des Heidelberger Öko-systems, in dem seit vielen Jahren mit unserer tatkräftigen Unterstützung Wanderfalken brüten und in einem Schulprojekt betreut werden. Zu beobachten sind diese Tiere nun auch über eine Webcam, deren Bilder während der Brutzeit live zu sehen sind.

 

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